1. Startseite
  2. Schwarzpulver & Imperien
  3. Spanischer Erbfolgekrieg

Konflikt

Spanischer Erbfolgekrieg

1701 — 1714

Eine dynastische Krise wird zum weltweiten Koalitionskrieg

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Im Spanischen Erbfolgekrieg stand Frankreichs Wille, das bourbonische Erbe zu sichern, der europäischen Furcht vor einer Vereinigung der Kronen gegenüber. Die Feldzüge fanden in Flandern, Deutschland, Italien, Spanien und auf See statt. Blenheim war bedeutsam, weil es Frankreich und Bayern daran hinderte, den Donauraum abzuriegeln.

Der Krieg weitet sich aus

Die italienischen, rheinischen und spanischen Fronten banden die Ressourcen der Mächte. Frankreich behielt örtlich die Initiative, musste aber mehrere Achsen schützen.

Der Marsch an die Donau

Marlborough und Eugen von Savoyen rückten zusammen, um die französisch-bayerische Vereinigung zu verhindern. Blenheim vernichtete ein gegnerisches Koalitionsheer und bewahrte Wien vor einer unmittelbaren Bedrohung.

Abnutzung und Kompromiss

Die Alliierten erzielten weitere Erfolge, doch Kosten und politische Veränderungen machten einen vollständigen Sieg unmöglich. Die Verträge trennten die Kronen, ohne das alte Gleichgewicht wiederherzustellen.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Zeitgenössische QuelleJohn Churchill, duc de Marlborough, dépêches de 1704

Alliierte Ziele, Märsche an die Donau und Bericht über die Schlacht von Blenheim.

MilitärgeschichteJohn A. Lynn, The Wars of Louis XIV

Koalitionen, Steuerwesen, stehende Heere und Grenzen der französischen Macht.

MonographieCharles Spencer, Blenheim

Taktischer Ablauf, Gelände und strategische Tragweite des alliierten Sieges.

Redaktion: BattlesInMotion.com