Ein Rückeroberungskrieg
Kitchener rückt mit einer Eisenbahnlinie und Depots am Nil entlang vor, die den Einsatz eines modernen Heeres weit von der Küste ermöglichen.
Schlacht
Moderne Feuerkraft macht aus einem Massenangriff eine Katastrophe.
Militärgeschichte
Omdurman ist eine sehr übersichtliche, politisch jedoch belastete Schlacht. Sie zeigt in einem Kolonialkrieg ein gewaltiges Gefälle bei Feuerkraft und Organisation: Das mahdistische Heer kann Zehntausende Männer zusammenführen, aber keine moderne Feuerzone durchqueren, ohne die sie deckenden Waffen auszuschalten.
Kitchener rückt mit einer Eisenbahnlinie und Depots am Nil entlang vor, die den Einsatz eines modernen Heeres weit von der Küste ermöglichen.
Der Mahdi und sein Nachfolger beherrschen eine Hauptstadt und können eine große Streitmacht mobilisieren, verfügen aber nur über wenig Artillerie und automatische Waffen.
Das Gelände bietet kaum Schutz vor Beschuss. Die einzige mahdistische Möglichkeit besteht darin, das Lager rasch zu erreichen oder die Stellung vor der Erschöpfung aufzubrechen.
Militärgeschichte
Chapitre XV, « The Battle of Omdurman »
Zeitgenössischer britischer Bericht, unter Berücksichtigung seiner kolonialen Verzerrung.
Ansehen ↗Passages sur les dernières campagnes mahdistes
Mahdistische Organisation und politische Folgen.
Section sur la reconquête du Soudan
Technologische und logistische Asymmetrie sowie kolonialer Kontext.
Dossier et collections consacrés à Omdurman, 2 septembre 1898
Gelände, kartografische Rekonstruktion, Angriffsabfolge, Angriff der 21st Lancers und Kontext der kolonialen Rückeroberung.
Ansehen ↗