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Konflikt

Britische Rückeroberung des Sudan

1896 — 1898

Eisenbahn und Maschinengewehre ermöglichen die imperiale Rückeroberung

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Die britische Rückeroberung des Sudan beruhte auf einer Infrastruktur, die Entfernungen verkürzte: Eisenbahn, Depots, Kanonenboote und Nachrichtenverbindungen entlang des Nils. Das mahdistische Heer bewahrte eine beeindruckende Mobilisierungsfähigkeit, konnte aber weder dieselbe Feuerkraft aufbringen noch eine moderne Streitmacht an der Wahl einer vorbereiteten Verteidigungsstellung hindern.

Der Vormarsch nilaufwärts

Kitchener rückte langsam vor, schützte seine Depots und verlängerte die Eisenbahn. Die Logistik wurde zur Voraussetzung jeder Entscheidungsschlacht.

Die Konzentration bei Omdurman

Das anglo-ägyptische Heer erreichte den Nil mit einer vorbereiteten Stellung, Artillerie und Maschinengewehren. Die Mahdisten mussten über eine offene Ebene angreifen.

Omdurman und die Besetzung

Die mahdistischen Angriffe brachen vor dem Nahkampf zusammen. Reiterei und Kanonenboote verfolgten die Überlebenden; die Einnahme der Hauptstadt verwandelte den Sieg anschließend in Kolonialverwaltung.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Zeitgenössische QuelleWinston Churchill, The River War

Britischer Feldzugsbericht, für den Ablauf nützlich, aber von kolonialer Sicht geprägt.

FachgeschichteA. B. Theobald, The Mahdiya

Mahdistische Organisation, Feldzüge und politische Folgen.

Imperialgeschichtlicher ÜberblickDouglas Porch, Wars of Empire

Technische Asymmetrie, Logistik und Stellung der Schlacht in der kolonialen Expansion.

Redaktion: BattlesInMotion.com