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Schlacht

Königgrätz

3. Juli 1866

Das preußische Netz und das Zündnadelgewehr verwandeln eine späte Konzentration in einen Sieg.

Militärgeschichte

Wie konzentriert ein zerstreutes preußisches Heer seine Kräfte bei Königgrätz noch vor dem österreichischen Heer?

Königgrätz ist zunächst eine Schlacht moderner Koordination und erst danach eine Materialschlacht. Preußen besitzt im Morgengrauen keinen vollkommenen Plan: Es übersteht die anfängliche Zerstreuung dank Eisenbahnnetz, Auftragstaktik und dem Eintreffen der 2. Armee.

Ein kurzer Krieg

Moltke und Bismarck wollen eine Entscheidung erreichen, bevor die europäischen Mächte diplomatisch eingreifen können.

Drei Armeen auf getrennten Wegen

Das preußische System beruht auf schrittweiser Konzentration. Es birgt zugleich ein Risiko: Eine Armee kann geschlagen werden, bevor die anderen eintreffen.

Eine ungleichmäßige Reform

Dreyse-Zündnadelgewehr und preußische Führungsmethoden bieten wirkliche Vorteile, ersetzen aber weder Artillerie noch Koordination.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Zeitgenössische QuelleHelmuth von Moltke, rapports sur la campagne de Bohême

Ordres et rapports de la bataille de Königgrätz

Konzentration der Armeen, Befehle und Chronologie.

Moderne MonografieGeoffrey Wawro, The Austro-Prussian War

Chapitres sur la campagne et Königgrätz

Stärken, Technologie, Führung und Folgen.

MilitärgeschichteGordon A. Craig, The Battle of Königgrätz

Étude consacrée à la journée du 3 juillet 1866

Mechanismus der Konvergenz und politische Tragweite.

Institutionelle historische KarteHerder Institute, carte du champ de bataille de Königgrätz

Carte au 1:50 000 publiée à Vienne en 1866

Ausgangsaufstellungen, Marschrichtungen, Bistritz, Swiepwald und Chlum.

Ansehen ↗
Institutionelles MilitärarchivUS Army CGSC, Austro-Saxon forces at Königgrätz

Nafziger Order of Battle Collection, 3 juillet 1866

Österreichisch-sächsische Schlachtordnung und Organisation der Verteidigungslinie.

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Redaktion: BattlesInMotion.com