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Konflikt

Deutscher Krieg

1866

Eisenbahnfahrplan und Zündnadelgewehr verschaffen Preußen die deutsche Entscheidung

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Der Deutsche Krieg war kurz, weil Preußen Heeresreform, Eisenbahnnetz und eine Führung verband, die mehrere Armeen konzentrieren konnte. Österreich verfügte über ein großes Heer und gefährliche Artillerie, doch seine Entscheidungen fielen langsamer, und das Heer musste sich gegen mehrere Bedrohungsachsen entfalten.

Die Mobilmachung

Die Eisenbahnen ermöglichten Preußen, seine Armeen nach Böhmen zu verlegen. Der Plan setzte voraus, dass sich die Korps vereinigten, bevor Österreich ihre Verteilung ausnutzen konnte.

Die Gefechte in Böhmen

Die ersten Kämpfe banden die österreichischen Kräfte und gaben der preußischen 2. Armee trotz Führungs- und Geländefriktionen Zeit zum Herankommen.

Königgrätz und die Entscheidung

Die preußische 1. Armee hielt die Initiative, während die Elbarmee und anschließend die Armee des Prinzen Friedrich Karl zusammenliefen. Das Eintreffen der 2. Armee sprengte die österreichische Aufstellung.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Zeitgenössische QuelleHelmuth von Moltke, rapports sur la campagne de Bohême

Befehle, Konzentration der Armeen und preußische Begründung der Operationen.

Militärische MonographieGeoffrey Wawro, The Austro-Prussian War

Streitkräfte, Technik, Führung und Verlauf von Königgrätz.

Monographie moderneGordon A. Craig, The Battle of Königgrätz

Zusammenlaufen der Armeen, politische Entscheidungen und Tragweite des preußischen Sieges.

Redaktion: BattlesInMotion.com