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Schlacht

Jarmuk

August 636

Eine kaiserliche Gegenoffensive verwandelt sich in eine Gelände- und Rückzugsfalle.

Militärgeschichte

Wie verwandelt eine zurückweichende arabische Armee ihre Sammelstellung in einen Sieg über das kaiserliche Heer?

Im Jahr 636 versucht das kaiserliche Heer, die Initiative in Syrien zurückzugewinnen. Die arabischen Kräfte sammeln sich, widerstehen den Angriffen und nutzen dann die Trennung der gegnerischen Truppen aus. In der hier verwendeten Rekonstruktion verschärfen die Einnahme eines Übergangs und der Angriff auf das Lager den byzantinischen Rückzug. Der Sieg eröffnet die weitere Eroberung Syriens.

Eine Gegenoffensive nach dem Perserkrieg

Nach den arabischen Eroberungen von 634–635 lässt Herakleios ein zusammengesetztes kaiserliches Heer nach Syrien vorrücken. Kaegi beschreibt als byzantinisches Ziel, die arabischen Kräfte zu verfolgen und aus Syrien zu vertreiben; die Quellen erlauben es jedoch nicht, jedem Befehlshaber einen detaillierten taktischen Plan zuzuschreiben.

Zurückweichen, um eine Stellung zu wählen

Die arabischen Kräfte räumen Hims und Damaskus und ziehen sich anschließend aus dem Raum Jabiya auf eine Linie nahe Adhri'at zurück. Dieser Rückzug ist noch keine endgültige Niederlage: Er führt die Kontingente zusammen und bringt sie in ein Gebiet, dessen Schluchten den Angriff und vor allem den Abzug begrenzen können.

Eine schwer zu datierende und zu beschreibende Schlacht

Die Übersetzung von al-Baladhuri datiert die Schlacht auf den 20. August 636; die sechstägige Abfolge beruht auf einer modernen Rekonstruktion. Kaegi weist darauf hin, dass die Quellen auch von Jabiya-Yarmouk sprechen, einige Zwischendatierungen umstritten sind und kein zeitgenössischer griechischer Bericht die Schlacht schildert. Dieses Dossier nennt den Monat August, ohne eine sichere Tageschronologie zu behaupten.

Zahlen, die ein Heer nur unvollkommen beschreiben

Alte Berichte nennen mitunter 24.000 arabische Kämpfer, 200.000 Byzantiner oder 70.000 Tote; diese Zahlen gehören zu Erzähltraditionen und werden nicht miteinander verrechnet. Auch moderne Schätzungen bleiben umstritten, sodass Kaegi für die kaiserlichen Kräfte nur eine vorsichtige Größenordnung gelten lässt.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Wissenschaftliche FachmonografieWalter E. Kaegi, Byzantium and the Early Islamic Conquests

Cambridge University Press, 1992, chapitre « Problems of cohesion » : pp. 120–123, « The principal events of the battle » ; pp. 134–136, « Byzantine objectives » et doctrine des camps ; pp. 138–141, manœuvres, réserve et piège ; pp. 143–145, forces, frictions et commandements ; pp. 149–150, sable et sources anciennes ; p. 155, portée stratégique et absence de récit détaillé. Le PDF consulté conserve la pagination imprimée.

Moderne Hauptquelle für die Kette Feldzug–Konzentration–Angriffe–Brücke–Verfolgung, die schematische Topografie, die Reibungen in der Kohäsion und die Grenzen der Rekonstruktion.

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Wissenschaftlicher EnzyklopädieartikelMichael J. Decker, « Yarmuk, battle of »

The Encyclopedia of Ancient History, article en ligne, résumé et bibliographie : absence de récit grec contemporain détaillé, absence de récit musulman contemporain conservé, traditions tardives imbriquées et impossibilité d'une reconstruction complète ; références à Donner, Howard-Johnston et Kaegi.

Historiografischer Rahmen, Formulierung der Quellenunsicherheiten, der entscheidenden Tragweite und der Grenzen von Truppenstärken.

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Späte arabische Primärquelle, institutionelle ÜbersetzungAl-Baladhuri, The Battle of the Yarmuk and After

Internet Medieval Sourcebook, traduction de P. K. Hitti et F. C. Murgotten de Kitab Futuh al-Buldan, vol. I, pp. 207–211 : paragraphe « A description of the battle » pour le 20 août, les forces annoncées, les 24 000 combattants arabes et le chiffre traditionnel de 70 000 morts ; paragraphes finaux pour la date en Rajab 15 et les conséquences narratives.

Zeugnis der arabischen Überlieferung zu Datum, erzählerischer Ausgestaltung und Ergebnis; die Zahlen werden als umstrittene Traditionen ausgewiesen, nie als Zählung.

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Frühe armenische Primärquelle, kritische ÜbersetzungSebeos, History, chapter 30, translation by Robert Bedrosian

Chapitre 30, PDF, pp. 123–126 : mobilisation d'Héraclius et force de 70 000, traversée du Jourdain, attaque d'un camp arabe, embuscades, retraite et ravins ; pp. 124–125 pour le rôle du camp et les pertes. Le passage est utilisé comme perspective chrétienne ancienne et contrôle de motifs, sans l'identifier mécaniquement à chaque épisode de Yarmouk.

Frühe nichtmuslimische Quelle zu Mobilisierung, Lager und Zusammenbruch; nützliches Zeugnis, dessen Identifizierung und Details mit Vorsicht zu behandeln sind.

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Institutioneller wissenschaftlicher EintragEncyclopaedia Iranica, « Sebeos »

Sections sur la tradition manuscrite et la troisième partie de l'histoire : manuscrit tardif et attribution discutée ; pp. 135–137 de l'ouvrage pour les opérations de 636–640 ; remarques sur la fiabilité testable et les désordres chronologiques.

Kontrolle von Herkunft und Status des armenischen Zeugnisses: Die Zuschreibung an Sebeos und jede chronologische Reihenfolge bleiben umstritten.

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Militärhistorische Fachpublikation, VerlagDavid Nicolle, Yarmuk AD 636: The Muslim Conquest of Syria

Osprey Campaign 31, notice éditeur : description de la campagne de 633/634 à la chute de la Syrie byzantine ; table des matières « Origins of the Campaign », « Opposing Plans », « Campaign », « Aftermath and Reckoning » et « Battlefields Today », 96 pages, édition 1994.

Spezialisierter bibliografischer Bezugspunkt für den Feldzug, die gegensätzlichen Pläne und die Topografie; keine Zahlenangabe des Verlagstextes wird extrapoliert.

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Fachartikel zu den syrischen QuellenUmut Can, « Battle of Yarmouk (636) in the Chronicle of 1234 »

The Journal of Mesopotamian Studies, vol. 3/1, 2018, PDF, pp. 1–3 : résumé et méthode ; pp. 5–8 : transmission, manuscrits, sources utilisées et comparaison annoncée des traditions. La chronique du XIIIe siècle est retenue pour l'histoire de la transmission, avec une fonction distincte de celle d’un témoignage contemporain.

Kontrolle der Vielfalt syrischer Überlieferungen und ihres zeitlichen Abstands; Vorbehalt gegen die angenommene Unabhängigkeit ausführlicher Berichte.

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Redaktion: BattlesInMotion.com