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Konflikt

Arabische Eroberung Syriens

633 — 638

Die Eroberung Syriens verwandelt eine Reichsgrenze in ein neues Machtzentrum

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Bei der arabischen Eroberung Syriens trafen bewegliche Heere auf ein Byzantinisches Reich, das aus langen Kriegen gegen Persien hervorging. Die arabischen Kontingente siegten nicht allein durch Geschwindigkeit: Sie nutzten eine geteilte Führung, ihre Kenntnis der Wege und die Möglichkeit, Reserven auf einem Kriegsschauplatz zu konzentrieren, auf dem das kaiserliche Heer mehrere Städte schützen musste.

Die ersten Vorstöße

Die arabischen Heere drangen auf mehreren Achsen nach Syrien vor, nahmen befestigte Plätze und zwangen Byzanz, nacheinander Heere auf einen schwer zu versorgenden Kriegsschauplatz zu verlegen.

Die Konzentration am Jarmuk

Die arabischen Kräfte führten ihre Reserven zusammen und entzogen sich der getrennten Vernichtung. Die Schlacht drängte das byzantinische Heer auf die Schluchten zu und beseitigte seine Fähigkeit zur unmittelbaren Rückeroberung.

Der Fall der syrischen Zentren

Damaskus, Jerusalem und andere Städte verhandelten oder kapitulierten entsprechend ihrer Lage. Die Kontrolle über Wege und Garnisonen verwandelte den Sieg in einen Herrschaftswechsel.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Indirekte PrimärquelleAl-Tabari, Histoire des prophètes et des rois

Arabische Überlieferungen zu Feldzügen, Heerführern und Folgen der Eroberung.

Wissenschaftliche StudieWalter E. Kaegi, Byzantium and the Early Islamic Conquests

Kritik der Zahlenangaben, byzantinische Institutionen und operative Dynamik in Syrien.

FachüberblickHugh Kennedy, The Great Arab Conquests

Chronologie, Heere, Städte und politische Eingliederung der eroberten Gebiete.

Redaktion: BattlesInMotion.com