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Konflikt

Großer Nordischer Krieg

1700 — 1721

Schweden verliert die Initiative, als seine Beweglichkeit den Feldzug nicht mehr versorgen kann

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Im Großen Nordischen Krieg stand eine sehr bewegliche schwedische Monarchie einer Koalition gegenüber, die lernte, frühe Niederlagen aufzufangen und ihre Ressourcen wiederaufzubauen. Karl XII. suchte die Entscheidung durch Marsch und Stoß; Peter der Große verwandelte den russischen Raum, Verschanzungen und Tiefe schrittweise in Werkzeuge der Abnutzung.

Die schwedischen Siege

Karl XII. schlug Dänemark und anschließend Russland bei Narva und setzte eine Zeit lang seinen Willen in Polen-Sachsen durch; diese Folge von Märschen entfernte das Heer jedoch von seinen Ressourcen.

Das Festfahren in Russland

Rückzug und Vernichtung der Vorräte verringerten die Reichweite des schwedischen Heeres. Bei Poltawa fingen russische Verschanzungen und Reserven den Angriff auf und wendeten den Feldzug.

Die Koalition gewinnt den Ostseeraum zurück

Russland verfügte nun über ein stärkeres Heer und eine stärkere Flotte. Schweden kämpfte weiter, konnte aber weder seine Verluste ersetzen noch alle Gebiete verteidigen.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Zeitnahe erzählende QuelleVoltaire, Histoire de Charles XII

Bedeutende biografische Überlieferung, für Entscheidungen nützlich, aber mit den Militärarchiven abzugleichen.

FachüberblickRobert I. Frost, The Northern Wars

Koalition, politische Ökonomie, Ostseefronten und Entwicklung der russischen Macht.

MilitärgeschichtePeter Englund, The Battle That Shook Europe

Poltawa, Erfahrung der Soldaten, Verschanzungen und Zusammenbruch des schwedischen Feldzugs.

Redaktion: BattlesInMotion.com