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Konflikt

Römische Kriege in Germanien

12 v. Chr. — 16

Das andere Rheinufer kontrollieren, ohne dort eine dauerhafte Provinz errichten zu können

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Rom erkundete, eroberte und ordnete über mehrere Jahrzehnte germanische Gebiete neu. Die Feldzüge des Drusus, Tiberius, Varus und Germanicus zeigen eine Macht, die den Rhein überschreiten konnte, aber von Straßen, Lagern und örtlichen Verbündeten abhängig blieb. Der Teutoburger Wald zerstörte das Reich nicht; er veränderte das Verhältnis zwischen Besatzungskosten und strategischem Nutzen.

Die ersten Vorstöße

Rom errichtete jenseits des Rheins Lager und Zugangswege, doch sein Einfluss hing von verbündeten Stämmen und der Fähigkeit ab, in jeder Feldzugssaison zurückzukehren.

Die Vernichtung des Varusheeres

Arminius lockte drei Legionen auf einen von Regen, Hindernissen und aufeinanderfolgenden Angriffen geprägten Marsch. Die Kolonne konnte die Front, auf der ihre Stärke beruhte, nicht mehr herstellen.

Der Gegenschlag des Germanicus

Rom gewann Stellungen zurück, holte Feldzeichen wieder und fügte den Germanen Niederlagen zu; Besatzungskosten und Versorgungsschwierigkeiten machten eine dauerhafte Provinz jedoch wenig attraktiv.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Indirekte antike QuelleTacite, Annales, livre I

Feldzüge des Germanicus, Erinnerung an Varus und politische Folgen der Niederlage.

Indirekte antike QuelleDion Cassius, Histoire romaine, livre LVI

Bericht über die Vernichtung der Legionen und die kaiserliche Politik in Germanien.

Archäologische StudiePeter S. Wells, The Battle That Stopped Rome

Kalkriese, Gelände, Funde und Grenzen der erzählerischen Rekonstruktion.

Redaktion: BattlesInMotion.com