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Konflikt

Britische Eroberung Bengalens

1757 — 1765

Ein Sieg einer Handelskompanie wird zur Fiskalsouveränität

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Die britische Eroberung Bengalens lässt sich nicht auf Plassey oder Buxar reduzieren. Die Ostindien-Kompanie verwandelt Bündnisse, ausgebildete Truppen und eine Handelsstellung zuerst in politische Macht, dann in die Kontrolle der Einnahmen. Buxar ist bedeutsam, weil die Schlacht ein Kräfteverhältnis auf dem Feld bestätigt, das Verträge und lokale Rivalitäten vorbereitet hatten.

Plassey und der Bündniswechsel

Die Kompanie nutzt die Spaltungen am bengalischen Hof und erringt einen Sieg, dessen politische Wirkung die tatsächlich ausgefochtenen Kämpfe übersteigt.

Der Widerstand Mir Qasims

Der Nawab versucht, militärische und fiskalische Autonomie wiederherzustellen. Der Bruch mit der Kompanie vereint mehrere Gegner, doch ihre Ziele bleiben schwer zu koordinieren.

Buxar und das Diwani

Der Sieg bei Buxar verschafft der Kompanie eine überlegene militärische und diplomatische Stellung. Der anschließende Vertrag überträgt ihr die Einziehung der Einnahmen Bengalens, Bihars und Orissas.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Zeitgenössische ArchiveEast India Company records on Plassey and Buxar

Korrespondenz, Depeschen und Verwaltungsentscheidungen der Kompanie.

ImperialgeschichteP. J. Marshall, Bengal: The British Bridgehead

Institutionen, Finanzen, Bündnisse und Wandel der Macht in Bengalen.

Narrativer ÜberblickWilliam Dalrymple, The Anarchy

Akteure, politische Gewalt und Übergang von der Handelskompanie zur Territorialmacht.

Redaktion: BattlesInMotion.com