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Konflikt

Britische Eroberung Bengalens

1757 — 1765

Ein Sieg einer Handelskompanie wird zur Fiskalsouveränität

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Die britische Eroberung Bengalens lässt sich nicht auf Plassey oder Buxar reduzieren. Die Ostindien-Kompanie verwandelt Bündnisse, ausgebildete Truppen und eine Handelsstellung zuerst in politische Macht, dann in die Kontrolle der Einnahmen. Buxar ist bedeutsam, weil die Schlacht ein Kräfteverhältnis auf dem Feld bestätigt, das Verträge und lokale Rivalitäten vorbereitet hatten.

Plassey und der Bündniswechsel

Die Kompanie nutzt die Spaltungen am bengalischen Hof und erringt einen Sieg, dessen politische Wirkung die tatsächlich ausgefochtenen Kämpfe übersteigt.

Der Widerstand Mir Qasims

Der Nawab versucht, militärische und fiskalische Autonomie wiederherzustellen. Der Bruch mit der Kompanie vereint mehrere Gegner, doch ihre Ziele bleiben schwer zu koordinieren.

Buxar und das Diwani

Der Sieg bei Buxar verschafft der Kompanie eine überlegene militärische und diplomatische Stellung. Der anschließende Vertrag überträgt ihr die Einziehung der Einnahmen Bengalens, Bihars und Orissas.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Zeitgenössische ArchiveEast India Company records on Plassey and Buxar

Korrespondenz, Depeschen und Verwaltungsentscheidungen der Kompanie.

ImperialgeschichteP. J. Marshall, Bengal: The British Bridgehead

Institutionen, Finanzen, Bündnisse und Wandel der Macht in Bengalen.

Narrativer ÜberblickWilliam Dalrymple, The Anarchy

Akteure, politische Gewalt und Übergang von der Handelskompanie zur Territorialmacht.

Historische SekundärmonografieAshirbadi Lal Srivastava, Shuja-ud-Daulah, vol. I (1re éd. 1939 ; 2e éd. révisée 1961)

Chap. VIII, ‘The battle of Baksar, 23rd October, 1764’, pp. imprimées 199–204 (PDF 212–217) : arrivée et camp, plan nocturne, espions, sortie et ordre britannique ; pp. imprimées 205–212 (PDF 218–225) : charges, grenadiers, bagages, Ahiarauli, batteries, bosquet/Najibs et centre. Chap. IX, pp. imprimées 218–219 (PDF 231–232) : fuite vers la Thora, petit reste passé avec Shuja et pont probablement effondré sous l’encombrement ; la note de p. 218 juge la version d’une rupture volontaire non soutenue par les autorités contemporaines. Srivastava cite aussi la lettre de Munro au Bengal Board du 25 octobre 1764 aux pp. 201–204.

Sekundärsynthese und Vermittlung zeitgenössischer Berichte zu Lagergeometrie, Plan, Ausfall am 23., benannten Aktionen und Rückzugsfolge; nicht als Primärquelle behandelt. Auf den Fall Buxar begrenzt; diese Quelle deckt nicht den gesamten Konflikt ab.

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Redaktion: BattlesInMotion.com