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Konflikt

Römisch-Parthische Kriege

54 v. Chr. — 217

Rom und Parthien ringen um die Verkehrswege, ohne die Grenze aufheben zu können

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Die Römisch-Parthischen Kriege bildeten keinen durchgehenden Feldzug. Zwei Mächte rangen um Armenien, Obermesopotamien und die Klientelkönigreiche, ohne eine weitreichende Besetzung leicht aufrechterhalten zu können. Parthische Beweglichkeit und römische Legionen schufen unterschiedliche Vorteile; das Ergebnis hing häufig von Jahreszeit, Verbündeten und Versorgungswegen ab.

Der Feldzug des Crassus

Rom begann einen offensiven Feldzug in Mesopotamien ohne ausreichende Aufklärung und örtliche Unterstützung. Carrhae verwandelte die Überlegenheit der Legion im Nahkampf in Verwundbarkeit gegenüber beweglichem Fernkampf.

Römische Gegenstöße und Kompromisse

Antonius und später Augustus wollten das römische Ansehen wiederherstellen, in Armenien die Initiative zurückgewinnen und die verlorenen Feldzeichen zurückholen. Die Diplomatie erreichte bisweilen, was eine Eroberung nicht bewahren konnte.

Roms letzter großer Vorstoß

Trajan stieß weiter nach Osten vor, nahm Hauptstädte ein und erreichte den Persischen Golf; Aufstände und die Schwierigkeit, die Verbindungen zu halten, machten die Eroberung jedoch umkehrbar.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Indirekte antike QuellePlutarque, Vie de Crassus

Bericht über Carrhae, Crassus’ Entscheidungen und die römische Überlieferung zur Niederlage.

Indirekte antike QuelleTacite, Annales, livres II et VI

Römisch-parthische Beziehungen, Armenien und Diplomatie um die Feldzeichen.

FachstudieMichael P. Speidel, The Roman Army in the East

Ostgrenze, Beweglichkeit, Heer und Zwänge der römischen Feldzüge.

Redaktion: BattlesInMotion.com