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Schlacht

Mohács

29. August 1526

Ein Angriff gewinnt den ersten Zusammenstoß; osmanisches Zentrum und Gelände fangen seinen Schwung auf.

Militärgeschichte

Warum erschöpft sich der erste ungarische Angriff, bevor die Geografie den Rückzug in eine Flucht verwandelt?

Das Schlachtfeld liegt südlich von Mohács, westlich des Donauarms und in einer Ebene, deren feuchte Ränder die Auswege verengen. Nach langem Warten greift die erste ungarische Kolonne vorgeschobene osmanische Truppen an und drängt sie zurück. Dieser örtliche Erfolg führt die Reiterei jedoch auf das osmanische Zentrum, seine Feuerkraft und seine Tiefe zu; als die Linie zerfällt, zerteilen Sümpfe und Gewässer der Donauebene den Rückzug.

Ein vom Wasser geprägtes Schlachtfeld

Brodericus verortet die ungarische Linie etwa eine Meile südlich von Mohács und auf halber Entfernung zur Donau. Die geografische Studie des Projekts Mohács 1526–2026 legt den Kern der Schlacht um Sátorhely nördlich eines alten Flusslaufs fest, mit einem Sumpfgebiet im Osten und dem Überschwemmungsgebiet der Borza im Westen. Die Karte zeigt diese Beziehungen, nicht einen Katasterplan.

Warten und dann das Risiko wählen

Die ungarische Linie ist in zwei Kolonnen aufgestellt, mit der Artillerie hinter der ersten und dem König in der stehenden Kolonne. Den größten Teil des Tages bleiben osmanische Truppen hinter dem Gelände verborgen; Brodericus beschreibt echte Ungewissheit über eine List, eine Verschiebung auf den nächsten Tag oder einen Lagerangriff. Die Entscheidung zum Kampf macht aus diesem Warten einen Angriff auf eine noch teilweise unsichtbare Streitmacht.

Die offenen Fragen der Karte

Földvár und das von Brodericus beschriebene Gelände sind nicht zweifelsfrei bestimmt; die geografische Studie verzeichnet zahlreiche Annahmen, und die jüngere taktische Untersuchung stellt ihr eigenes Modell als verbesserungsfähig dar. Die Koordinaten dienen daher der Lesbarkeit der Abfolge. Die Stellung einer Einheit oder einer angeblichen Linie Majs–Bátya zu bestätigen, geht über den Rahmen des Dossiers hinaus.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Zeitgenössische Primärquelle, NationalbibliothekIstván Brodarics, Igaz leírás a magyaroknak a törökökkel Mohácsnál vívott csatájáról

Document HTML, sections « A csata előkészületei » et « 1526. augusztus 29. » : deux colonnes, artillerie derrière la première ligne, relief/Földvár, première attaque, retraite dans la vallée et conclusion sur la durée d’environ une heure et demie.

Relatives Gelände, ungarische Schlachtordnung, Warten, erster Angriff, Feuer, Zusammenbruch, Flucht und Tod Ludwigs II.; Quelle mit Kaszas kritischen Vorbehalten gelesen.

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Fachausgabe und -übersetzung des PrimärzeugnissesRichard Botlik, The Battle of Mohács in 1526 by István Brodarics

Texte anglais imprimé, pp. 53–67 : camp de Mohács et Krassó (p. 53), ordre des deux colonnes et artillerie (pp. 60–62), relief/Földvár et attente (pp. 62–64), charge (p. 65), feu à courte portée et fuite (pp. 65–67).

Arbeitsfundstellen und Kontrolle der taktischen Kette; moderne Übersetzung parallel zum Text der Nationalbibliothek konsultiert.

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Wissenschaftlicher quellenkritischer ArtikelPéter Kasza, On the Track of an Edition: New Sources for the Dating of Stephanus Brodericus’ Historia Verissima

Colloquia Maruliana 24 (2015), pp. 193–204, résumé et discussion des pp. 193–195 : statut de seul témoignage direct connu, contexte de rédaction et remise en cause d’une datation automatique à 1527.

Modalisierung des Brodericus-Zeugnisses und Unterscheidung zwischen zeitgenössischem Bericht, Überlieferung und späterer Deutung.

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Wissenschaftlicher Fachartikel zu historischer Geografie und Kartografie, institutionelles ProjektNorbert Pap, Péter Gyenizse, Máté Kitanics et Gábor Szalai, The Main Geographical Features of the Scenes of the 1526 Battle of Mohács

Történelmi Szemle LXII (2020) 1, pp. 111–151 : résumé anglais p. 111 ; synthèse géographique pp. 136 et 143–150, notamment position autour de Sátorhely, arrivée ottomane par le sud, ancien chenal, marais oriental, Borza et directions de fuite.

Nord-Südost-Ausrichtung, hydrologische Zwänge, vorsichtige Verortung des Schlachtfeldkerns und Folgen des Geländes für den Rückzug.

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Taktische Fachstudie, wissenschaftliches RepositoriumIstván Nagy-L., The Battle of Mohács in 4D: Additions to the Reconstruction of the Tactics of the Battle

Temetetlen Mohács (2024), article pp. 443–461, abstract anglais p. 462 : modèle espace-temps, position ottomane proposée au sud, analyse des moments de l’affrontement et avertissement qu’une localisation absolument précise reste impossible.

Kausale Gliederung der Phasen, Verhältnis von Schlachtordnung und Raum sowie Modalisierung rekonstruierter Wege.

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Institutionelle Seite des offiziellen ForschungsprojektsResearch Centre for the Humanities, Research on the Mohács battlefield

Section « Research on the Mohács battlefield », paragraphes sur le programme de recherche, les objectifs de localisation et la distribution des artefacts : distinction entre zone de tirs, affrontements de cavalerie et hypothèses de champ de bataille.

Institutioneller Rahmen der Feldforschung, Grenzen der Verortung und Vorsicht bei Schlussfolgerungen aus Artefakten.

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Redaktion: BattlesInMotion.com