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Schlacht

Wagram 1809

5.–6. Juli 1809

Die Donau überschreiten, die Linie ausdehnen, das Feuer massieren

Militärgeschichte

Wie verwandelt Napoleon einen ausgedehnten Brückenkopf in örtliche Überlegenheit gegenüber einer längeren österreichischen Linie?

Von der Lobau aus überquert Napoleon die Donau und entfaltet seine Armee auf dem Marchfeld. Die Angriffe am 5. Juli scheitern. Am folgenden Tag bedroht Karl die französische Linke, doch seine Korps rücken getrennt vor. Die Große Batterie deckt Massénas Gegenmarsch; Davout umgeht Markgrafneusiedl, während Macdonald im Zentrum schwere Verluste erleidet. Karl gibt das Schlachtfeld auf und bewahrt einen Teil seiner Armee in geordneter Form.

Aus der Lobau herauskommen

Napoleon muss den Donauübergang in eine gewinnbare Schlacht verwandeln, bevor Erzherzog Johann eintrifft. Der nach den in den Synthesen verwendeten Stärkeangaben zahlenmäßig unterlegene Karl kann diesen Nachteil durch eine auf Russbach, Dörfer und zusammenlaufende Angriffe gestützte Linie ausgleichen.

Der Zwang des Marchfelds

Donau und Wasserarme der Lobau verzögern den Aufmarsch und machen die Brücken unentbehrlich. Im Norden bieten Russbach und seine Geländestufe dem österreichischen Heer eine Feuer- und Dorflinie; zwischen diesen Stützpunkten legt eine lange Kurve Zwischenräume und Übermittlungszeiten offen.

Eine entblößte linke Flanke

Nach den abendlichen Angriffen rückt der Großteil von Massénas Korps wieder auf Aderklaa zu. Boudet bleibt nahe der Donau. Klenau kann deshalb Aspern bedrohen, während die übrigen österreichischen Korps verspätet in den Kampf eintreten. Die französische Antwort muss die Brücken schützen, ohne den Angriff am rechten Flügel aufzugeben.

Anwesende, Verstärkungen und eingesetzte Truppen

Die Stärkeangaben beziehen sich nicht alle auf denselben Zeitpunkt oder dieselben Reserven. In Karls Brief stehen niedrigere Zahlen als in modernen Rekonstruktionen. Truppenstärken und Verluste bleiben ihren jeweiligen Quellen zugeordnet; die Größe der Blöcke wird nicht als Zählung verwendet.

Militärgeschichte

Quellenangaben

zeitgenössische Primärquelle, FeldzugskorrespondenzLettre de l’archiduc Charles à Albert, 9 juillet 1809

Lettre du 9 juillet, de Guntersdorf : passage, Russbach, combats du 6, repli et traînards ; lettre du 13 juillet pour l’armistice conclu le soir du 11.

Prüfung der Folge vom Donauufer über die Russbachaufstellung, Karls Befehle, Erzherzog Johanns Verspätung und den Rückzug aus einer verorteten österreichischen Sicht.

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herausgegebener Primärkorpus, institutioneller EintragCorrespondance générale de Napoléon Bonaparte, tome 9 : Wagram

Notice du tome 9, Wagram février 1809–février 1810 : corpus de lettres, appendices sur l’armée, cartes et chronologie annoncés dans la notice.

Bestimmung des herausgegebenen Primärkorpus für französische Entscheidungen und Befehle; der Katalogeintrag ersetzt nicht die Lektüre jedes Briefes.

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institutionelles historisches FachdossierLa bataille de Wagram, 5–6 juillet 1809

Introduction du dossier : conséquences d’Aspern-Essling, organisation de la Lobau, ponts et franchissement oriental du Danube.

Begrenzung des operativen Rahmens vor dem Kontakt und der Rolle von Brücken, Lobau und eingesetzter Masse.

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von der Fondation Napoléon veröffentlichte FachstudieThe Battle of Wagram, Ian Castle

Sections “Return to Marchfeld”, “Advance Across Marchfeld”, “The French Assault on the Wagram”, “6 July 1809: The Second Day”, “Davout Storms Markgrafneusiedl” et “The End in Sight”.

Rekonstruktion der Korpsbewegungen, Abendangriffe, Krise von Aderklaa und Aspern, Großen Batterie, Markgrafneusiedls, Macdonalds und des Rückzugs.

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institutionelle FachchronologieThe Battle of Wagram, timeline

Entrées des 4, 5 et 6 juillet : fortification de Lobau, franchissement nocturne, ligne du Russbach, attaques du soir, plan de Charles, arrivée tardive de Jean et retrait.

Prüfung der zeitlichen Reihenfolge dreier Umschwünge: Brückenkopf, Kämpfe vom 5. Juli sowie Offensive und Rückzug vom 6. Juli.

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Fachsynthese zur MilitärgeschichteBattle of Wagram, 5–6 July 1809

Sections The Battlefield, The Crossing Battle, The Evening Battle, The Austrian Attack, The French Attack et Aftermath and Conclusion.

Gegenprüfung von Schlachtordnungen, Korpsachsen, Geländezwängen und taktischer Grenze von Macdonalds Kolonne.

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Fachschlachtordnung und militärische BibliografieWagram, 5–6 July 1809 : order of battle

Présentation de la bataille et ordre de bataille : franchissement à Gross-Enzersdorf, arc Leopoldau–Markgrafneusiedl, effectifs de Chandler et retard de l’archiduc Jean.

Prüfung von Befehlshabern, Korpsgliederung und gemeldeten Reserven, ohne die Schlachtordnung in genaue Stellungen umzuwandeln.

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institutioneller Kulturerbeeintrag, spätere DarstellungBataille de Wagram le 6 juillet 1809 à six heures du matin, Siméon Fort

Notice INV 26571 : titre, auteur et commentaire sur Napoléon devant les hauteurs de Russbach, l’attaque de Charles et la plaine du Danube.

Übernommene ikonografische Ausrichtung; spätere Darstellung, die nicht als Positionsaufnahme verwendet wird.

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institutionelle historische FachkarteBattle of Wagram: lines of attack

Notice de la carte « Battle of Wagram: lines of attack ». Image non exploitable lors de cette reprise ; les axes ne sont pas déduits de sa seule légende.

Übernommener Kartenverweis. Der Eintrag wurde erneut geprüft, sein Bild war bei dieser Überarbeitung jedoch nicht auswertbar; die Topologie stützt sich auf den Marchfeld-Atlas und die Berichte.

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Fachkarte des Kulturerbes, historischer AtlasThe Marchfeld plain, site of the Battle of Wagram

Atlas de Thiers, 1859, Dufour et Duvotenay ; image examinée : Russbach, villages, Marchfeld et bras du Danube autour de la Lobau.

Begrenzung des offenen Marchfeldraums und Vermeidung einer Darstellung Wagrams als Stadtschlacht oder abstrakte Landschablone.

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Institutionelle Synthese zu AusrüstungFrançois Houdecek — Le paquetage du fantassin napoléonien

Sections Shako, Uniforme, Havresac et Fusil et giberne.

Allgemeine französische Silhouette um 1809, vor der Bardin-Regelung; keine belegte Regimentsuniform.

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Spezialisierte uniformkundliche StudieMike Embree — Austrian Regular Infantry, Uniforms and Equipment

Part II, A. Uniforms : habit blanc, pantalons et guêtres ; passage du casque au shako incomplet en 1809.

Mögliche österreichische Helmtracht von 1809, ohne Zuordnung zu einem bestimmten Regiment.

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Redaktion: BattlesInMotion.com