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Schlacht

Imphal–Kohima

8. März — 18. Juli 1944

Zwei durch eine Straße verbundene Belagerungen werden zu einer Versorgungsschlacht.

Militärgeschichte

Wie halten zwei nahezu eingeschlossene Stellungen lange genug stand, um eine Offensive in eine logistische Niederlage zu verwandeln?

Imphal und Kohima bilden kein einziges taktisches Schlachtfeld: Es sind zwei durch Berge, eine Straße und wenige Pfade getrennte Knotenpunkte. Japan will den Zugang zu Imphal abschneiden, Kohima nehmen, um die Verbindung nach Dimapur zu schließen, und siegen, bevor seinen Kolonnen die Vorräte ausgehen. Die alliierte Verteidigung nimmt örtliche Einschließungen in Kauf, hält die Flugplätze und führt Verstärkungen sowie Nachschub auf dem Luftweg heran; als die Straße wieder geöffnet ist, besitzt die japanische Offensive keine Mittel mehr für einen neuen Vorstoß.

Zwei verbundene Ziele

Imphal bündelt das IV Corps, die Flugplätze und Depots der Manipur-Ebene; Kohima beherrscht die Straße nach Dimapur und Assam. Die Einnahme Kohimas soll daher den Entsatz Imphals verhindern, während die Einnahme Imphals die für die Fortsetzung der Offensive benötigten Vorräte liefern soll.

Eine Verteidigungsbox halten

Die alliierte Führung behandelt eine Straßensperre nicht mehr als automatischen Rückzugsbefehl. Verdichtete Stellungen können aus der Luft versorgt werden, ihre Feuerkraft bewahren und auf eine Entsatzkolonne warten; diese Methode entscheidet sowohl in Kohima als auch in der Ebene von Imphal.

Eine Offensive auf Kredit

U-Go setzt einen schnellen Durchbruch, die Eroberung alliierter Vorräte und einen Vorstoß in einem Gelände voraus, in dem Artillerie, Fahrzeuge und Verpflegung nur schwer vorankommen. Sobald die Depots nicht genommen sind und der Monsun einsetzt, vergrößert jeder Belagerungstag das japanische Defizit.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Nachkriegszeitliche Operationsgeschichte auf Grundlage von Archiven und ZeugnissenHeadquarters, United States Army, Japan, Burma Operations Record: 15th Army Operations in Imphal Area and Withdrawal to Northern Burma, Japanese Monograph No. 134

Sections 1–4, édition révisée, pp. 1–191 : organisation de la 15e armée, plan de U-Go, opérations d’Imphal et repli ; récit d’après-guerre fondé sur dossiers et témoignages.

Japanischer Plan, Organisation, Logik der Operation U-Go, Scheitern des Vormarschs und Rückzug; vorsichtig verwendet, weil es sich um einen späteren Bericht auf Grundlage von Akten und Offizierserinnerungen handelt.

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Institutionelle amtliche GeschichteS.N. Prasad, K.D. Bhargava et P.N. Khera, The Reconquest of Burma, volume I: June 1942–June 1944

Ch. XI, The Storm Breaks, p. 174 ; ch. XII–XIII, The Struggle for Imphal, pp. 215–267 ; ch. XIV–XV, The Siege and Relief of Kohima, pp. 268–312 ; appendices 3, 4 et 6, pp. 409–421 pour l’ordre de bataille de Kohima et les appréciations du IV Corps.

Operative Abfolge, alliierte Einheiten, Kämpfe um Imphal und Kohima, Entsatzachsen und Prüfung der Schlachtordnungen.

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Synthèse militaireNational Army Museum, Battles of Imphal and Kohima

Sections Japanese offensive, Armies and commanders, Kohima surrounded, Reinforcements, Relief of Imphal, Logistics, Casualties et Consequences : objectifs, commandements, dates du secours, pont aérien, pertes et effets stratégiques.

Operativer Rahmen, benannte Formationen, Luftversorgung, Öffnung der Straße am 22. Juni, Größenordnung der Kräfte und Folgen.

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Institutionelle Synthese und SchlachtfeldkartografieRoyal Armouries, The Battles of Imphal and Kohima, 1944

Sections Defence of Sangshak and Jessami, Battle of Kohima, The Battle of Imphal et The End of Operation U-Go ; carte de Kohima et repères de Garrison Hill, Zubza, Nungshigum, Palel et Tamu.

Verzögerungsgefechte, Relief von Kohima, Abschnitte der Ebene von Imphal und örtliche topografische Bezugspunkte.

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Digitalisierte zeitgenössische Quelle und ArchivnotizJapan Center for Asian Historical Records, timeline entry: Japanese forces began their advance on Imphal, 8 March 1944

Notice du 8 mars 1944 : objectif de couper la route de ravitaillement alliée vers la Chine, coopération avec l’INA, documents contemporains Shashin Shuho nos. 315, 317 et 323, et mention du rôle de l’insuffisance des approvisionnements dans l’échec.

In zeitgenössischer japanischer Propaganda und in Archiven erklärte Ziele; Siegesformulierungen werden mit Operationsberichten und alliierten Darstellungen abgeglichen.

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Institutionelle KartenquelleNational Army Museum, Map of India and Burma, 1944

Carte de théâtre associée au dossier Battles of Imphal and Kohima ; utilisée pour contrôler la relation spatiale entre Dimapur, Kohima, Imphal et la frontière birmane, sans reprendre sa géométrie comme une mesure exacte.

Maßstab und Ausrichtung der operativen Karte sowie Verbindung der beiden Brennpunkte mit der Achse Dimapur–Kohima–Imphal.

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Redaktion: BattlesInMotion.com