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Schlacht

Kursk

5. Juli–23. August 1943

Zitadelle scheitert; Kutusow und Rumjanzew verlagern die Krise anschließend nach Orel und Charkow.

Militärgeschichte

Wie trennt die sowjetische Verteidigung beide Zangen von Zitadelle und eröffnet anschließend zwei Gegenoffensiven?

Bei Kursk müssen die beiden deutschen Zangen tief gestaffelte Verteidigungsstellungen überwinden. Der Angriff im Norden kommt zum Stillstand; der im Süden dringt weiter vor, kann den Frontbogen aber nicht schließen. Der verlustreiche sowjetische Gegenangriff bei Prochorowka vernichtet das SS-Korps nicht. Die Offensiven auf Orel und anschließend Charkow verlagern dennoch die Initiative auf die Rote Armee.

Ein abzuschneidender Frontbogen

Nach den Kämpfen des Winters 1942/43 bildet die Front um Kursk einen sowjetischen Bogen zwischen Orel im Norden und Belgorod im Süden. Der deutsche Plan sieht zwei zusammenlaufende Angriffe vor: die 9. Armee von Norden, die 4. Panzerarmee von Süden, mit der Armeeabteilung Kempf an ihrer Ostflanke. Ziel ist, den Bogen zu schließen und die darin stehenden Kräfte zu vernichten. Eine sofortige tiefe strategische Ausnutzung geht über den Rahmen des Dossiers hinaus.

Eine Verteidigung samt Gegenoffensive entworfen

Die Stawka beschließt Ende März, den Angriff hinter mehreren Gürteln abzuwarten und zugleich künftige Offensiven vorzubereiten. Die Zentralfront deckt die Nordseite, die Woronescher Front die Südseite, und die Steppenfront bleibt mit bedeutenden Reserven in der Tiefe, darunter die 5. Gardepanzerarmee. Diese Architektur macht jeden deutschen Fortschritt zum Verbrauch von Zeit, Pionieren, Infanterie und Panzern.

Ein weiter Begriff, drei Abgrenzungen

Das Dossier bewahrt den üblichen sowjetischen Zeitraum vom 5. Juli bis 23. August, trennt aber Zitadelle, Kutusow und Rumjanzew. Ihre Armeen, Ziele und Zeitpläne überschneiden sich, ohne zusammenzufallen. Stärken und Verluste sind daher nur mit ausdrücklich genanntem Zeitraum und Rahmen vergleichbar.

Prochorowka: örtlicher Höhepunkt

Am 12. Juli greift die 5. Gardepanzerarmee bei Prochorowka das II. SS-Panzerkorps an. Der Zusammenstoß ist heftig und für die Sowjets sehr verlustreich; die deutschen Verfügbarkeitsakten zeigen jedoch weder die Vernichtung des SS-Korps noch ein sofortiges Ende der gesamten Operation Zitadelle. Die örtliche Schlacht sperrt einen Durchbruch, doch das operative Scheitern entsteht auch aus dem Stillstand im Norden, Kutusow, den Krisen am Donez und den Umgliederungsentscheidungen.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Zeitgenössische offizielle sowjetische Studie, Übersetzung und kritische AusgabeThe Battle for Kursk 1943: The Soviet General Staff Study

Avant-propos éditorial, pp. xiv-xv (PDF 15-16), sur la rédaction de 1944 et ses biais ; avant-propos original, pp. xvii-xviii (PDF 18-19), sur l’épuisement de l’attaque puis le passage à l’offensive ; chap. 1, pp. 1-10 (PDF 20-29), et carte 1, pp. 2-3 (PDF 21-22), pour terrain, décision défensive, profondeur d’environ 300 km, Front de la Steppe et offensives préparées ; carte 2, pp. 12-13 (PDF 31-32), pour les axes de contre-attaque.

Sowjetisches Verteidigungskonzept, allgemeine Topografie, Staffelung, Reserven und geplante Verbindung von Auffangen und Gegenoffensive. Eine Verwendung zur Bestätigung des sowjetischen Prochorowka-Mythos ginge über die hier vorgesehene dokumentarische Funktion hinaus.

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Offizielle Geschichte der U.S. Army, unter anderem auf deutschen Archiven beruhendEarl F. Ziemke, Stalingrad to Berlin: The German Defeat in the East

Chap. VII, pp. 124-141, surtout pp. 132-141, et carte 13, « Operation Zitadelle and Withdrawal to the Hagen Position », pour le plan, les trois fronts soviétiques, l’arrêt nord, la conférence du 13 juillet et Koutouzov ; chap. VIII, pp. 149-157, et carte 14, « Fourth Battle of Kharkov, 3-27 August », pour Roumiantsev, Belgorod et Kharkov.

Operative Chronologie, Führungen, Topologie Orel–Kursk–Belgorod–Charkow und Abfolge der Gegenoffensiven; ihre Gewichtung Siziliens wird mit Töppel abgeglichen.

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Institutionelle Studie des Combat Studies Institute der U.S. ArmyDavid M. Glantz, Soviet Defensive Tactics at Kursk, July 1943, CSI Report No. 11

Pp. 1-2 pour l’articulation défense-contre-offensive ; pp. 18-20 pour fortifications et mines ; pp. 26-30 pour les deux attaques allemandes et les Fronts central, de Voronej et de la Steppe ; p. 30 et pp. 58, 62-64 pour l’arrêt au nord et les conclusions sur profondeur et réserves. Le verdict ancien sur Prokhorovka, p. 36, n’est pas repris.

Taktische Architektur der Verteidigung, Unterscheidung der Achsen und Auffangmechanismus. Eine Verwendung für die moderne Materialbilanz Prochorowkas ginge über die hier vorgesehene dokumentarische Funktion hinaus.

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Begutachteter militärhistoriografischer Artikel des Instituts für ZeitgeschichteRoman Töppel, « Kursk – Mythen und Wirklichkeit einer Schlacht »

Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 57/3 (2009), pp. 373-378 pour l’échelle, les pertes et le résultat de Prokhorovka ; pp. 378-384 pour la conférence du 13 juillet, la Sicile, Koutouzov, la préparation de Roland, l’offensive du Donets-Mious et le redéploiement du IIe corps SS.

Kritische Revision des Prochorowka-Mythos und mehrzeitige Kausalität der Aufgabe von Zitadelle.

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Fachartikel auf Grundlage von Verfügbarkeitsmeldungen und KriegstagebüchernBen Wheatley, « Citadel, Prokhorovka and Kharkov: The armoured losses of the II SS Panzer Korps Sonderverbände during the battle of Kursk, July-August 1943 »

Journal of Intelligence History 22/2 (2023), pp. 121-125 : définition de la campagne, figure 1 p. 123 et note 3 pp. 121-122 pour les pertes humaines ; pp. 167-170 pour la disponibilité et les pertes du IIe corps SS après Citadelle. La version déposée porte un copyright 2021 mais la notice bibliographique du dépôt donne le volume 2023.

Rahmen Zitadelle–Kutusow–Rumjanzew, operative Karte, Feldzugsverluste und Widerlegung eines am 12. Juli vernichteten II. SS-Korps.

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Institutionelle Synthese eines militärhistorischen FachmuseumsThe Tank Museum, « Background to the Battle of Kursk »

Sections « The German Plan » et « The Soviet Plan » : deux pinces, 9e armée au nord, 4e armée blindée et Kempf au sud ; environ 777 000 hommes et 2 451 chars ou canons d’assaut allemands ; plus de 1,9 million d’hommes et environ 5 000 blindés soviétiques avec les réserves.

Anfängliche Größenordnungen mit ausdrücklichem Rahmen und institutionelle Zusammenfassung des Plans.

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Institutionelle Synthese eines militärhistorischen FachmuseumsThe Tank Museum, « Prokhorovka myth: the largest tank battle? »

Sections « How many tanks were at Prokhorovka? », « Losses at Prokhorovka » et conclusion : variation des totaux selon le secteur, incompatibilité des catégories et rejet du récit de deux mille chars ou d’une force allemande détruite.

Institutioneller Abgleich des Prochorowka-Rahmens und vorsichtige Formulierung des Mythos; die archivalischen Schlüsse beruhen vorrangig auf Töppel und Wheatley.

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Institutionelle BildquelleBundesarchiv, Bild 101III-Zschaeckel-207-12 : Tiger I

Zschäckel, juin 1943 ; photographie entière examinée.

Silhouette des Tiger I. Die Bildunterschrift belegt keine Position am 12. Juli; Tarnung der Illustration rekonstruiert.

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Institutionelle BildquelleThe Tank Museum, German Tanks at Kursk

Sections Panzer III, Panzer IV et Tiger, consultées.

Der Tiger blieb in der Minderheit; mittlere Panzer bildeten den Großteil der Verbände.

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Institutionelle BildquelleThe Tank Museum, Soviet Tanks at Kursk

Section T-34, consultée.

T-34-Familie mit 76-mm-Kanone und Zweimann-Turm; der T-34/85 ist späteren Datums.

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Institutionelle BildquelleVojenský historický ústav : 76 mm divízny kanón vzor 1942 ZiS-3

Notice du musée de Svidník et photographie 40376 entière examinée.

Spreizlafette, Schutzschild und Rohr des ZiS-3; Museumsstück, keine Aufnahme aus dem Gefecht.

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Historische Fotografie, BundesarchivBauer, France : infanterie en marche, juin 1940

Bild 146-1981-060-03, original 727 × 483 entier examiné.

Helm, Uniform, Stiefel und Marschausrüstung; das Bild identifiziert keine Einheit aus Sedan.

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Historische FotoreferenzBundesarchiv, Bild 183-B22359 : T-34 détruit à Stalingrad

Photographie de Herber, vue entière du char depuis l’avant.

Allgemeine Form, Bugpanzerung und Turm des T-34/76; das Datenblatt zeigt eine intakte Rekonstruktion dieser Familie ohne zugeordnete Kennnummer oder Tarnung.

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Redaktion: BattlesInMotion.com