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Schlacht

Marathon

490 v. Chr.

Ein ausgedünntes Zentrum hält lange genug stand, damit die Flügel zurückkehren

Militärgeschichte

Wie verwandeln die griechischen Flügel zwei örtliche Erfolge in einen Sieg, während ihr Zentrum zurückweicht?

Bei Marathon müssen Athener und Platäer den Weg nach Athen sperren, ohne auf die Spartaner zu warten. Sie strecken ihre Linie, dünnen das Zentrum aus und gehen damit ein unmittelbares Risiko ein: Bricht das Zentrum, bevor die Flügel siegen, kann die persische Expedition die Initiative zurückgewinnen.

Eine Strafexpedition

Dareios schickt Datis und Artaphernes nach dem Ionischen Aufstand und der athenischen Hilfe für Sardes gegen Eretria und Athen. Eretria fällt, bevor die Perser Marathon erreichen.

Hippias führt die Flotte nach Marathon

Herodot beschreibt Marathon als den für Pferde am besten geeigneten und Eretria nächstgelegenen Teil Attikas. Hippias führt die Perser daher an einen für ihre Landung günstigen Ort; die Passage verrät jedoch nicht, was ihre Reiterei während des Kampfes tut.

Athen wartet allein

Die Athener marschieren gemeinsam mit den Platäern. Die Spartaner versprechen Hilfe, doch ihr religiöser Kalender verzögert den Aufbruch: Die Entscheidung fällt vor ihrer Ankunft.

Eine gestreckte Linie

Um ihrer Linie dieselbe Länge wie der persischen zu geben, stellen die Griechen das Zentrum weniger tief als die Flügel auf. Herodot beschreibt diese Aufstellung und ihr Ergebnis; daraus lässt sich nicht behaupten, Miltiades habe im Voraus eine vollständige Falle entworfen.

Militärgeschichte

Quellenangaben

PrimärquelleHérodote, Histoires, livre VI

Livre VI, sections 94 à 117, notamment 102, 108 à 117

Persische Expedition, Rolle des Hippias, Wahl Marathons, athenischer Marsch, Entscheidung zum Kampf, Ordnung der Linie, Vormarsch dromō, unterschiedlicher Ausgang in Zentrum und Flügeln, erbeutete Schiffe und überlieferte Verluste.

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Universitäres BuchkapitelP. J. Rhodes, The battle of Marathon and modern scholarship, dans Marathon – 2,500 Years

Pages 3 à 22 de l'ouvrage, surtout pp. 10 à 19 du chapitre (PDF, pages 14 à 22)

Fehlende Gesamtzahlen bei Herodot, moderne Bandbreiten, Deutung des ausgedünnten Zentrums, Bedeutung von dromō, Topografie, kartografische Rekonstruktion, Verluste und umstrittene Chronologie der Rückkehr nach Athen.

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Wissenschaftlicher ArtikelDániel Réfi-Oszkó, The Invisibles: Achaemenid Heavy Cavalry during the Greco-Persian Wars

Acta Classica Universitatis Scientiarum Debreceniensis 58 (2022), pp. 3 à 18, surtout pp. 11 à 13

Herodots Schweigen zum Einsatz der Reiterei bei Marathon, Fragilität des Zeugnisses „ohne Reiterei“ und moderner Streit über ihren Einsatz.

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Redaktion: BattlesInMotion.com