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Konflikt

Perserkriege

499 — 449 v. Chr.

Von den ionischen Aufständen zu den Feldzügen eines Bündnisses, das zum Seereich wurde

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Die Perserkriege waren kein ununterbrochener Feldzug zwischen zwei unveränderlichen Blöcken. Sie begannen mit dem Aufstand griechischer Städte, die bereits in das Perserreich eingegliedert waren, und griffen dann auf die Ägäis und das griechische Festland über. Die Bündnisse und ihre Ziele wandelten sich: Nach den Invasionen des Dareios und Xerxes führte Athen den Krieg nach Osten und formte ein Seebündnis schrittweise zu einem Machtinstrument um.

Der Ionische Aufstand und der erste Feldzug

Der Aufstand Milets und mehrerer ionischer Städte löste eine persische Reaktion zu Land und zu Wasser aus. 490 führte Hippias die Expedition nach Marathon, auf eine Ebene, die Herodot als für Pferde geeignet beschreibt; die Athener verließen daraufhin ihre Stadt, um den Weg zu sperren, obwohl sie den Landungsort nicht selbst gewählt hatten.

Die Invasion des Xerxes

Xerxes überquerte den Hellespont mit einem Heer und einer Flotte, deren antike Gesamtzahlen sich nicht wie moderne Bestandsangaben verwenden lassen. Die Thermopylen stoppten den Vormarsch nicht. Bei Salamis wurden die Wahl des Ortes und der fragile Zusammenhalt des Flottenbündnisses bereits vor dem Kampf selbst zu Streitfragen.

Die griechische Gegenoffensive

Nach Plataiai und Mykale verlagerten sich die Operationen in die Ägäis, nach Zypern und Ägypten. Der Bund, dessen Schatz zunächst auf Delos lag, geriet unter athenische Führung. Um die Mitte des Jahrhunderts wurden die Kampfhandlungen seltener; Existenz, Datum und genaue Bedingungen eines angeblichen »Kalliasfriedens« um 449 bleiben umstritten.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Literarische PrimärquelleHérodote, Histoires, livre V

5.28–126 [5.35–38; 5.97–103]

Ausbruch und konkurrierende Ziele des Ionischen Aufstands, athenische Hilfe, Feldzug nach Sardes und persische Reaktion.

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Literarische PrimärquelleHérodote, Histoires, livres VII à IX

7; 8.40–96; 9

Invasion des Xerxes, Zwänge des griechischen Bündnisses, Wahl der Meerenge von Salamis, persische Rückzüge, Plataiai und Mykale.

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Literarische PrimärquelleThucydide, Histoire de la guerre du Péloponnèse, livre I

1.89–112 [1.95–100; 1.104–112]

Übergang des Flottenkommandos an Athen, Bundesschatz von Delos, Zwang gegenüber den Verbündeten, Eurymedon sowie die Feldzüge auf Zypern und in Ägypten.

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Wissenschaftlicher AufsatzGiovanni Parmeggiani, Notes on the Tradition of the Peace of Callias

Erga-Logoi 8.2 (2020): 7–22 [7–10; 15–19]

Debatte über Echtheit, Datierung und bilateralen oder einseitigen Charakter des Kallias zugeschriebenen Friedens.

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Redaktion: BattlesInMotion.com