Eine Land- und Seeaufstellung
Die Griechen verteidigen die Thermopylen, während ihre Flotte Artemision hält. Diese beiden Sperren sollen den Vormarsch von Xerxes’ Land- und Seestreitkräften behindern.
Schlacht
Eine Koalition sperrt die Küstenstraße und hält zwei Angriffstage, bis ein Nachtmarsch über Anopaia die entscheidende zweite Front schafft.
Militärgeschichte
Im Jahr 480 v. Chr. sperrt ein von Leonidas geführtes griechisches Bündnis den Pass zwischen Berg und Meer. Die Enge der Front begrenzt zwei Tage lang den zahlenmäßigen Vorteil der Perser bei ihren Angriffen. Anschließend nutzt Hydarnes’ Kolonne einen Bergpfad und bedroht den Rücken. Der Großteil der Verbündeten zieht sich zurück; die Nachhut wird vernichtet.
Die Griechen verteidigen die Thermopylen, während ihre Flotte Artemision hält. Diese beiden Sperren sollen den Vormarsch von Xerxes’ Land- und Seestreitkräften behindern.
Leonidas führt eine Vorhut aus mehreren Tausend Griechen: Spartanern, weiteren Peloponnesiern, Thespiern, Thebanern, Phokern und Lokriern. Die erwarteten Verstärkungen verzögern sich unter anderem wegen religiöser Feste.
Damals verengten das Meer und die Feuchtgebiete den Weg am Fuß des Gebirges. Durch Sedimentation hat sich die Küste seither weiter entfernt; die Abmessungen der Skizze sind Richtwerte.
Tausend Phoker bewachen den Pfad von Anopaia. Als Hydarnes diesen zweiten Weg nimmt, reicht die Verteidigung allein des Korridors nicht mehr aus.
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Militärgeschichte
VII.175–177 et VII.201–234 ; surtout 201–206 pour le déploiement, 208–218 pour l'attente et Anopaia, 219–225 pour le retrait et le dernier combat.
Feststellung des Plans Thermopylen–Artemision, des griechischen Katalogs, der Mauer, der vier Wartetage, der Angriffe, der Rolle von Ephialtes und Hydarnes, des Rats, der Anwesenheit von Thespiern und Thebanern sowie der Einschließung auf Kolonos.
Ansehen ↗VIII.15 et VIII.21–25 ; surtout VIII.24–25 pour le lien avec Artémision, les morts grecs, les hilotes et les totaux de pertes.
Verknüpfung des Falls der Thermopylen mit dem Rückzug von Artemision und Dokumentation der Schwierigkeiten bei der Deutung von Leichen und Zahlen nach der Schlacht.
Ansehen ↗XI.4–11 ; surtout XI.4.4–7, XI.6–9 pour les forces et le contournement, XI.10.1–4 pour l'attaque nocturne et le fratricide.
Bewahrung einer abweichenden antiken Überlieferung zu Stärken, letzter griechischer Gruppe, Nachtmarsch und Verwirrung im persischen Lager, ohne sie mit Herodot zu verschmelzen.
Ansehen ↗Moralia 865D–867A, §§31–33 ; surtout §32 sur les Thébains et §33 sur la reddition et le marquage.
Dokumentation der thebanerfreundlichen Gegentradition und der ausdrücklichen Kritik an Herodots Darstellung.
Ansehen ↗Moralia 225A–D, « Leonidas, son of Anaxandridas », surtout 225C–D.
Einordnung von ‚Komm und hol sie‘ und Leonidas' Erwiderungen als späte literarische Traditionen mit anderer Funktion als zeitgenössliche wörtliche Schlachtzitate.
Ansehen ↗Section THE BATTLE, paragraphes sur le paysage ancien, le passage d'environ 9 km et jusqu'à 20 m, Artémision, les deux jours et le dernier groupe ; crédits des musées et objets « Bronze arrow heads from the battlefield of Thermopylae, Kolonos Hill » et « Anopaia path ».
Verankerung des institutionellen Rahmens, der Beziehung zwischen Meer und Gebirge, der Passfunktion sowie der materiellen Bezugspunkte Kolonos und Anopaia; ihre Stärkeangaben bleiben Schätzungen mit anderer Funktion als Primärfakten.
Ansehen ↗1980, pp.15–23 ; abstract sur l'exigence d'une route assez spacieuse, la route de Vardates et la correspondance des temps de marche avec Hérodote.
Begründung des Nachtmarschs als Manöver eines geschlossenen Verbandes und der fehlenden Gewissheit über den modernen Verlauf von Anopaia.
Ansehen ↗2010, pp.241–253 ; abstract et reconstruction paléogéographique fondée sur données géomorphologiques, stratigraphiques, paléontologiques, forages et tomographie.
Beleg der Veränderung des Spercheios-Deltas und eines Süßwassersumpfs im mittleren Tor zur Zeit der Schlacht.
Ansehen ↗2015, pp.127–144 ; abstract p.127 et pp.134–135 (PDF pp.7–8) sur le mur phocidien comme circuit ouvert possible et la mission des Phocidiens.
Begrenzung der Mauerrekonstruktion und Vorschlag einer alternativen Deutung der phokischen Wache; diese Vorschläge bleiben als fachliche Interpretation gekennzeichnet.
Ansehen ↗1998, pp.365–379 ; surtout pp.368–375 et 376–378 (PDF pp.3–14).
Vergleich Herodots mit den durch Diodor und Plutarch überlieferten Ephoros-Traditionen, besonders zu Nachtangriff, Thebanern und letztem Kampf.
Ansehen ↗2024, pp.50–66 ; abstract et discussion de la relation entre Hérodote VII.202, VIII.25, les hilotes et les chiffres de morts.
Vermeidung einer Reduktion der Toten auf namentlich genannte Hopliten und einer Behandlung der Summen in VIII.25 als transparente Volkszählung.
Ansehen ↗Section « Exploring place in the Classical world », paragraphes sur l'absence de cartes classiques, les liens Hestia et le déplacement du rivage par sédimentation.
Rahmung der Kartenlektüre und der Unterscheidung zwischen der in den Texten beschriebenen antiken und der modernen Landschaft; ausdrücklich kartografische institutionelle Quelle.
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