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Schlacht

Thermopylen 480 v. Chr.

August oder September 480 v. Chr.

Eine Koalition sperrt die Küstenstraße und hält zwei Angriffstage, bis ein Nachtmarsch über Anopaia die entscheidende zweite Front schafft.

Militärgeschichte

Warum wird eine Stellung, die frontal standhält, nach einer Umgehung unhaltbar?

Im Jahr 480 v. Chr. sperrt ein von Leonidas geführtes griechisches Bündnis den Pass zwischen Berg und Meer. Die Enge der Front begrenzt zwei Tage lang den zahlenmäßigen Vorteil der Perser bei ihren Angriffen. Anschließend nutzt Hydarnes’ Kolonne einen Bergpfad und bedroht den Rücken. Der Großteil der Verbündeten zieht sich zurück; die Nachhut wird vernichtet.

Eine Land- und Seeaufstellung

Die Griechen verteidigen die Thermopylen, während ihre Flotte Artemision hält. Diese beiden Sperren sollen den Vormarsch von Xerxes’ Land- und Seestreitkräften behindern.

Mehr als 300 Mann

Leonidas führt eine Vorhut aus mehreren Tausend Griechen: Spartanern, weiteren Peloponnesiern, Thespiern, Thebanern, Phokern und Lokriern. Die erwarteten Verstärkungen verzögern sich unter anderem wegen religiöser Feste.

Eine Landschaft, die sich deutlich verändert hat

Damals verengten das Meer und die Feuchtgebiete den Weg am Fuß des Gebirges. Durch Sedimentation hat sich die Küste seither weiter entfernt; die Abmessungen der Skizze sind Richtwerte.

Der Schwachpunkt liegt auch in der Höhe

Tausend Phoker bewachen den Pfad von Anopaia. Als Hydarnes diesen zweiten Weg nimmt, reicht die Verteidigung allein des Korridors nicht mehr aus.

Militärgeschichte

Quellenangaben

PrimärquelleHérodote, Histoires VII, traduction anglaise diffusée par l'Internet History Sourcebooks Project

VII.175–177 et VII.201–234 ; surtout 201–206 pour le déploiement, 208–218 pour l'attente et Anopaia, 219–225 pour le retrait et le dernier combat.

Feststellung des Plans Thermopylen–Artemision, des griechischen Katalogs, der Mauer, der vier Wartetage, der Angriffe, der Rolle von Ephialtes und Hydarnes, des Rats, der Anwesenheit von Thespiern und Thebanern sowie der Einschließung auf Kolonos.

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PrimärquelleHérodote, Histoires VIII, traduction A. D. Godley

VIII.15 et VIII.21–25 ; surtout VIII.24–25 pour le lien avec Artémision, les morts grecs, les hilotes et les totaux de pertes.

Verknüpfung des Falls der Thermopylen mit dem Rückzug von Artemision und Dokumentation der Schwierigkeiten bei der Deutung von Leichen und Zahlen nach der Schlacht.

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PrimärquelleDiodore de Sicile, Bibliothèque historique XI, traduction C. H. Oldfather

XI.4–11 ; surtout XI.4.4–7, XI.6–9 pour les forces et le contournement, XI.10.1–4 pour l'attaque nocturne et le fratricide.

Bewahrung einer abweichenden antiken Überlieferung zu Stärken, letzter griechischer Gruppe, Nachtmarsch und Verwirrung im persischen Lager, ohne sie mit Herodot zu verschmelzen.

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PrimärquellePlutarque, De la malignité d'Hérodote, traduction W. W. Goodwin

Moralia 865D–867A, §§31–33 ; surtout §32 sur les Thébains et §33 sur la reddition et le marquage.

Dokumentation der thebanerfreundlichen Gegentradition und der ausdrücklichen Kritik an Herodots Darstellung.

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PrimärquellePlutarque, Apophtegmes laconiens, traduction F. C. Babbitt

Moralia 225A–D, « Leonidas, son of Anaxandridas », surtout 225C–D.

Einordnung von ‚Komm und hol sie‘ und Leonidas' Erwiderungen als späte literarische Traditionen mit anderer Funktion als zeitgenössliche wörtliche Schlachtzitate.

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amtliche institutionelle GeschichteMinistère grec de la Culture, 2500 Years, The Battle of Thermopylae

Section THE BATTLE, paragraphes sur le paysage ancien, le passage d'environ 9 km et jusqu'à 20 m, Artémision, les deux jours et le dernier groupe ; crédits des musées et objets « Bronze arrow heads from the battlefield of Thermopylae, Kolonos Hill » et « Anopaia path ».

Verankerung des institutionellen Rahmens, der Beziehung zwischen Meer und Gebirge, der Passfunktion sowie der materiellen Bezugspunkte Kolonos und Anopaia; ihre Stärkeangaben bleiben Schätzungen mit anderer Funktion als Primärfakten.

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archäologische FachstudiePaul W. Wallace, The Anopaia Path at Thermopylai, American Journal of Archaeology 84.1

1980, pp.15–23 ; abstract sur l'exigence d'une route assez spacieuse, la route de Vardates et la correspondance des temps de marche avec Hérodote.

Begründung des Nachtmarschs als Manöver eines geschlossenen Verbandes und der fehlenden Gewissheit über den modernen Verlauf von Anopaia.

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geoarchäologische FachstudieKonstantinos Vouvalidis et al., Palaeogeographical reconstruction of the battle terrain in Ancient Thermopylae, Greece, Geodinamica Acta 23.5–6

2010, pp.241–253 ; abstract et reconstruction paléogéographique fondée sur données géomorphologiques, stratigraphiques, paléontologiques, forages et tomographie.

Beleg der Veränderung des Spercheios-Deltas und eines Süßwassersumpfs im mittleren Tor zur Zeit der Schlacht.

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Fachstudie zu Geschichte und ArchäologieDimitrios Kambouris et al., Thermopylae Revisited, Archaeology and Science 11

2015, pp.127–144 ; abstract p.127 et pp.134–135 (PDF pp.7–8) sur le mur phocidien comme circuit ouvert possible et la mission des Phocidiens.

Begrenzung der Mauerrekonstruktion und Vorschlag einer alternativen Deutung der phokischen Wache; diese Vorschläge bleiben als fachliche Interpretation gekennzeichnet.

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historiografische FachstudieMichael A. Flower, Simonides, Ephorus, and Herodotus on the Battle of Thermopylae, Classical Quarterly 48.2

1998, pp.365–379 ; surtout pp.368–375 et 376–378 (PDF pp.3–14).

Vergleich Herodots mit den durch Diodor und Plutarch überlieferten Ephoros-Traditionen, besonders zu Nachtangriff, Thebanern und letztem Kampf.

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Fachstudie zur historischen PhilologieThomas Clements, Helots at Thermopylae: The Greek Dead at Herodotus 8.25, Classical Quarterly 74.1

2024, pp.50–66 ; abstract et discussion de la relation entre Hérodote VII.202, VIII.25, les hilotes et les chiffres de morts.

Vermeidung einer Reduktion der Toten auf namentlich genannte Hopliten und einer Behandlung der Summen in VIII.25 als transparente Volkszählung.

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institutionelle UniversitätsressourceThe Open University, Battle of Thermopylae, OpenLearn

Section « Exploring place in the Classical world », paragraphes sur l'absence de cartes classiques, les liens Hestia et le déplacement du rivage par sédimentation.

Rahmung der Kartenlektüre und der Unterscheidung zwischen der in den Texten beschriebenen antiken und der modernen Landschaft; ausdrücklich kartografische institutionelle Quelle.

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Redaktion: BattlesInMotion.com