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Schlacht

Seeschlacht im Gelben Meer

10. August 1904

Auslaufen · abfangen · Führung · Zerstreuung

Militärgeschichte

Wie verliert das russische Geschwader sein Zeitfenster nach Wladiwostok, nachdem es den japanischen Abfangverband bereits passiert hat?

Die Schlacht entsteht aus dem russischen Versuch, Port Arthur zu verlassen und Wladiwostok zu erreichen, bevor die Belagerung das Geschwader kampfunfähig macht. Tōgō erkennt das Auslaufen, stellt nach einem wenig ergiebigen ersten Gefecht den Kontakt wieder her und trifft schließlich das russische Führungszentrum. Der Umschwung entsteht daher nicht durch die sofortige Vernichtung der Linienschiffe: Withöfts Tod und der Zusammenbruch der Signalgebung verwandeln einen noch offenen Weg in einen ungeordneten Rückzug.

Ein belagerter Hafen, ein erzwungenes Auslaufen

Je enger die japanischen Kräfte den Belagerungsring um Port Arthur ziehen, desto gefährlicher wird es, das Geschwader auf der Reede zu belassen. Auf Befehl des Vizekönigs Alexejew, der im Namen des Zaren übermittelt wird, läuft Withöft am 10. August mit dem Ziel aus, sich mit den Kreuzern in Wladiwostok zu vereinigen; der Auftrag ist ein Durchbruch und keine abstrakte Suche nach einem Duell.

Ein durch den Vorpostendienst vorbereitetes Abfangen

Japanische Vorpostenschiffe melden Tōgō, der sich im Raum Round Island befindet, das Auslaufen. Der dem japanischen Admiral zugeschriebene Plan besteht darin, vor den Kopf der russischen Kolonne zu gelangen und das Feuer auf ihre Flaggschiffe zu konzentrieren; die Karte zeigt diese Absicht, ohne sie vorab in eine gelungene Einkreisung umzudeuten.

Zwei Gefechtsabschnitte, dann ein Führungsproblem

Der erste Gefechtsabschnitt endet, als Kursänderungen die Linien voneinander entfernen und den russischen Weg vorübergehend öffnen. Dank ihrer höheren Geschwindigkeit stellen die Japaner anschließend den Kontakt wieder her; das Feuer konzentriert sich auf die Zessarewitsch und die Pereswet. Das Ergebnis muss auf zwei Ebenen beschrieben werden: Taktisch versenkt die japanische Linie die gegnerische Flotte an diesem Tag nicht; operativ verhindert sie den Ausbruch.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Archivierte zeitgenössische QuelleJapan Center for Asian Historical Records, “Review of the Russo-Japanese War by the Times (88) / The Battle on August 10”

Catalogue JACAR, référence A03023689800, rubrique « Summary » et métadonnées « Creation Date 1904.09.23 », 2 images : traduction japonaise d'une revue du Times britannique publiée le 15 août 1904.

Zeitgenössische Provenienz, Datierung und Prüfung der Schlachtterminologie; die Notiz wird nicht allein zur Rekonstruktion jedes Kurses verwendet.

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Institutionelle QuelleCentral Naval Museum of Saint Petersburg, « Сражение в Желтом море в ходе Русско-японской войны 1904-1905 гг. »

Article du 10 août 2016 : paragraphes amorcés par « К июню 1904 года », « После приказа », « Японские дозорные корабли », « Контр-адмирал В.К. Витгефт » et « К 18 часам » ; siège, sortie, interception, mort de Vitgeft, retour et internement.

Operativer Rahmen, Abfangabsicht und Mechanismus des Führungsverlusts.

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Seekriegsgeschichtliche FachstudieП. Д. Быков, « Русско-японская война 1904-1905 гг. Действия на море »

Section « Бой в Желтом море 10 августа 1904 г. », pp. imprimées 532–544 : du paragraphe « 10 августа в 8 час. 45 мин. » à ceux décrivant la mort de Vitgeft, l'avance du Retvizan, le signal d'Ukhtomsky, les attaques nocturnes et les ports d'internement.

Taktische Chronologie, Abfolge der beiden Gefechtsabschnitte, Schäden an der Führung und Zerstreuung; Bykows Urteile werden als Fachinterpretation gekennzeichnet.

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Seekriegsgeschichtliche Fachstudie, Ausgabe der Naval Institute PressJulian S. Corbett, Maritime Operations in the Russo-Japanese War, 1904-1905, Volume One

Volume I : chapitre XXI « Situation at Port Arthur—July 24th—August 10th », p. 353 ; chapitre XXII « The Battle of the Yellow Sea », « Movements before contact », p. 370, « The first action », p. 380, « The second action », p. 389, « The flotilla attack », p. 405 ; chapitre XXIII « Movements after the action », p. 414.

Fachliche Gliederung der Seeschlacht, relative Positionen und Prüfung der Kartenrekonstruktion; das einsehbare Inhaltsverzeichnis ersetzt keinen Detailbeleg.

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UniversitätsenzyklopädieSiobhan Peeling, “Russo-Japanese War”, International Encyclopedia of the First World War

Section 2.1 « The War at Sea », PDF p. 2/5, paragraphe amorcé par « Japanese naval manoeuvres at Port Arthur » : sortie vers Vladivostok, mort de Vitgeft, retour et internement ; référence de citation et DOI p. 4/5.

Unabhängige Synthese des operativen Ergebnisses und Trennung zwischen der Schlacht im Gelben Meer und späteren Verlusten.

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Militärische institutionelle MonografieWilliam Hammac, The Russo-Japanese War of 1904-1905 and the Evolution of Operational Art, US Army Command and General Staff College

PDF p. 12, tableau chronologique des engagements, ligne du 10 août 1904 : « Yellow Sea — Naval battle — Tactically inconclusive ».

Prüfung der Ergebnisebene: Unterscheidung zwischen japanischem operativem Erfolg und dem taktisch unentschiedenen Charakter der Linienschlacht.

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Institutionelle Quelle und fotografisches ZeugnisUS Naval History and Heritage Command, “NH 101324 Battle of the Yellow Sea, 10 August 1904”

Catalogue NH 101324, légende « Entrance Port Arthur, August 10, 1904 » ; description tirée du rapport de Lieutenant Commander N. A. McCully, Russo-Japanese War, vol. 1, p. 152a.

Dokumentarischer Bezugspunkt für das Auslaufen aus Port Arthur und die kartografische Rekonstruktion des Rahmens. Eine genaue taktische Geometrie daraus abzuleiten, ginge über die hier gewählte dokumentarische Nutzung hinaus.

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Redaktion: BattlesInMotion.com