1. Startseite
  2. Industriezeitalter
  3. Russisch-Japanischer Krieg

Konflikt

Russisch-Japanischer Krieg

1904 — 1905

Japan macht einen Krieg an der Peripherie zur Demonstration industrieller Macht

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Im Russisch-Japanischen Krieg traf eine Inselmacht, die einen kurzen Krieg sorgfältig vorbereitete, auf ein Kontinentalreich, dessen Verstärkungen eine gewaltige Entfernung zurücklegen mussten. Japan siegte nicht durch überall bestehende absolute Überlegenheit: Es konzentrierte seine Mittel um Port Arthur, in der Mandschurei und auf See, bevor Russland sein gesamtes Potenzial einsetzen konnte.

Port Arthur und die japanische Initiative

Der anfängliche Flottenangriff, die Landungen und die Belagerung von Port Arthur gaben Japan die Kontrolle über den Rhythmus, allerdings um den Preis sehr hoher Verluste.

Der Landkrieg erschöpft sich

Die Kämpfe in der Mandschurei zeigten, dass Russland große Kräfte einsetzen konnte; Entfernungen und Eisenbahnzeiten verhinderten jedoch eine schnelle Entscheidung.

Tsushima und die Verhandlungen

Die russische Ostseeflotte traf nach der Reise geschwächt auf eine ausgeruhte, aufgeklärte und konzentrierte japanische Flotte. Tsushima zerstörte die Hoffnung, den Krieg zur See noch zu wenden.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Zeitgenössische QuellenRapports de l’amiral Tōgō sur Tsushima

Bewegungen, Signale, Schlachtordnung und japanische Flottenverluste.

SeekriegsgeschichteLawrence Sondhaus, Naval Warfare, 1815–1914

Doktrin, Schiffsartillerie, Kommunikation und industrieller Kontext.

FachstudieDavid C. Evans et Mark R. Peattie, Kaigun

Vorbereitung der japanischen Marine, Institutionen und Seestrategie.

Redaktion: BattlesInMotion.com