Das operative Problem
Nach der Schlacht am Sha Ho stehen sich beide Heere südlich von Mukden weiterhin gegenüber. Ōyama muss fünf Armeen auf einer gewaltigen Front zusammenführen; Kuropatkin verfügt über eine vorbereitete Stellung und die Eisenbahn nach Norden. Das japanische Problem besteht daher darin, am Sha Ho Druck auszuüben, russische Reserven nach Westen zu ziehen und anschließend den Rückzugsweg zu bedrohen, ohne eine sofortige Schließung vorauszusetzen.
