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Konflikt

Hundertjähriger Krieg

1337 — 1453

Ein unterbrochener Krieg, in dem das Heer von Steuern, Festungen und Bündnissen abhängt

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Der Hundertjährige Krieg bildete keine durchgehende Front, sondern eine Abfolge von Feldzügen, Waffenstillständen und dynastischen Krisen. Die Engländer nutzten den Langbogen, berittene Raubzüge und Hafenstützpunkte; die Franzosen lernten, bestimmte Schlachten zu meiden, Festungen zurückzuerobern und das Steuerwesen zu einem Instrument der Rückeroberung zu machen.

Die englischen Siege

Crécy, Calais und Poitiers zeigten die Wirksamkeit eines Heeres, das Bogenschützen, Verteidigungsstellungen und operative Beweglichkeit verband; die gewonnenen Gebiete blieben jedoch kostspielig zu halten.

Die französische Rückeroberung

Karl V. und seine Heerführer setzten auf Belagerungen, Zermürbung und die methodische Rücknahme befestigter Plätze. Die großen englischen Chevauchées brachten Beute ein, ohne stets eine politische Entscheidung zu erzwingen.

Von der Besetzung zur Vertreibung

Nach Azincourt errang die englische Monarchie dynastische Vorteile; anschließend gewannen französischer Widerstand und Artillerie schrittweise Boden zurück, bis England fast alle Besitzungen auf dem Kontinent verlor.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Indirekte mittelalterliche QuelleJean Froissart, Chroniques

Berichte über Höfe und Schlachten, wertvoll, aber von adligen Perspektiven geprägt.

GesamtdarstellungJonathan Sumption, The Hundred Years War

Politische Chronologie, Feldzüge, Finanzen und Entwicklung der Kräfteverhältnisse.

FachstudieAnne Curry, Agincourt

Azincourt, Heere, Quellen und Grenzen der Erzählungen über zahlenmäßige Überlegenheit.

Redaktion: BattlesInMotion.com