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Schlacht

Schlacht um Berlin

16. April – 2. Mai 1945

Durchbrechen, einschließen, aufteilen

Militärgeschichte

Wie schließen die Übergänge über Oder und Neiße Berlin ein und isolieren zugleich die 9. Armee bei Halbe?

Die Schlacht um Berlin beginnt nicht mit einem Angriff im Stadtgebiet. Sie geht von sowjetischen Brückenköpfen aus, die bereits an der Oder bestehen, während Konew im Süden die Neiße überschreitet; dann führt sie über die Seelower Höhen, den Kessel von Halbe und den Ringschluss, bevor sie in Berlin zum Kampf entlang einzelner Achsen wird.

Zwei Übergänge, zwei Lagen

Schukows 1. Weißrussische Front greift am 16. April aus bereits bestehenden sowjetischen Brückenköpfen westlich der Oder um Küstrin an. Im Süden überschreitet Konews 1. Ukrainische Front die Neiße: Die Karte trennt diese beiden Ausgangslagen, statt sie zu einer einzigen „Bildung von Brückenköpfen“ zu verschmelzen.

Der Umfang der Streitkräfte

Weber und seine Mitautoren nennen für die drei Fronten des anfänglichen Angriffs auf einer etwa 300 Kilometer langen Linie rund 900.000 sowjetische Soldaten und 4.600 Panzer. Für die ihnen gegenüberstehende deutsche Aufstellung nennen sie zudem 126.602 Mann, 10.400 Geschütze und 754 Panzer: Diese Zahl beschreibt weder allein den Abschnitt bei Seelow noch die spätere Berliner Garnison.

9. Armee und Garnison: zwei getrennte Verbände

Nach dem Durchbruch durch die Verteidigung an Oder und Seelow wird Busses 9. Armee zurückgedrängt und dann südöstlich im Kessel von Halbe eingeschlossen. Die unter anderem durch das LVI. Panzerkorps verstärkte Berliner Garnison bildet einen eigenen Zweig; sie nimmt die 9. Armee nicht automatisch in sich auf.

Vom Feldzug zur Stadt

Am 21. April erreichen die ersten Angriffsspitzen die Vororte. Am 25. ist Berlin eingeschlossen; Ringbahn, Spree, Brücken und Straßen verwandeln die operative Überlegenheit nun in einen abschnittsweisen Vormarsch. Der Reichstag ist ein politisches und taktisches Ziel auf der Achse der 3. Stoßarmee, nicht das undifferenzierte Ziel aller sowjetischen Panzer.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Primärquelle und institutionelle KartografieLagekarte zur Schlacht um Berlin — Bundesarchiv

Sections « Historischer Hintergrund », « Vorbereitungen und Schlacht um die Seelower Höhen » et « Angriff auf Berlin » ; section « Das Dokument » sur la carte RH 24-56/145K, le LVI Panzerkorps, la nomination de Weidling au 24 avril et les trois anneaux de défense.

Chronologie vom 16. April bis 2. Mai, Ankunft in den Vororten, Einschließung am 25. April, Stadtverteidigung, LVI. Panzerkorps und Weidlings Kapitulation.

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Moderner wissenschaftlicher ArtikelThe Battle of the Seelow Heights, April 1945: Conflict Archaeology in the Forests of Eastern Brandenburg

Introduction, pp. 1–2 : trois fronts, environ 300 km et ordres de grandeur ; « Background to the Study Area » et « Topography and Geology », pp. 5–6 ; passage sur les têtes de pont de l’Oder, PDF p. 8.

Umfang der Truppenstärken, bereits bestehende Brückenköpfe, Oderbruch, Seelow, Achsen Küstrin–Berlin und Grenzen der operativen Rekonstruktion.

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Moderne historische FachdarstellungBattle for Berlin: April–May 1945 — History of War

Sections « The Battle for the Oder », « Berlin under Siege » et « The Reichstag in Sight » ; Appendix 1, « Soviet Order of Battle for the Battle for Berlin », pour les axes des 3e et 5e armées de choc, de la 8e armée de la Garde et de la 3e armée blindée de la Garde.

Konews Übergang über die Neiße, Durchbruch bei Seelow, Kessel von Halbe, Einschließung, Stadtachsen und Annäherung an den Reichstag.

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Moderne institutionelle PublikationThe City Becomes a Symbol: The U.S. Army in the Occupation of Berlin, 1945–1949 — CMH Pub 45-4

Chapter 3, « The Road to Berlin », pp. 29–31 (PDF pp. 50–52) : lancement de Operation Berlin le 16 avril, arrivée des premiers fers de lance dans les faubourgs le 21 avril, Ringbahn, ponts et capitulation de la garnison le 2 mai.

Institutionelle Kontrolle der städtischen Chronologie, des Operationsumfangs und der Zwänge durch Spree, Brücken und Ringbahn.

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Lokale institutionelle Quelle und StadtkartografieMoltkebrücke — Landesdenkmalamt Berlin

Notice « Moltkebrücke », paragraphe historique sur les combats des derniers jours de la guerre et l’attaque soviétique vers le Reichstag depuis Moabit.

Städtischer Bezugspunkt und Funktion der Brücke auf der Achse der 3. Stoßarmee zum Reichstag.

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Redaktion: BattlesInMotion.com