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Schlacht

Chosin

27. November – 13. Dezember 1950

Ein operativer chinesischer Sieg vernichtet einen Kessel, während der Rest des X. Korps entkommt.

Militärgeschichte

Warum vernichtet die chinesische Einkesselung Task Force Faith, während der Rest des X. Korps Hungnam erreicht?

Chosin ist weder nur ein heldenhafter Rückzug noch die vollständige Vernichtung des X. Korps. Die chinesische 9. Armeegruppe unterbricht die Verbindungen und vernichtet Task Force Faith am Ostufer als militärischen Verband. Im Westen und Süden halten die UN-Truppen jedoch Verteidigungsräume, den Stützpunkt Hagaru-ri, verbundene Feuerunterstützung und eine abschnittsweise befahrbare Straße. Der Rückzug wird zu einer Folge von Kämpfen, in denen die getrennten Kessel vereinigt, Höhen zurückerobert und Pässe überwunden werden. Die Angriffsachsen sind belegt; welche chinesischen Divisionen an einzelnen Stellen eingesetzt wurden, variiert je nach Quelle und wird entsprechend gekennzeichnet.

Eine Offensive zu weit im Norden

Die verstärkte 1. US-Marineinfanteriedivision rückt im Rahmen der Herbstoffensive des X. Korps zum Stausee vor. Vorliegende Berichte melden bereits chinesische Bewegungen, doch die Einschätzung ihres wahrscheinlichen Vorgehens bleibt zu optimistisch. Eine offizielle chinesische Darstellung beschreibt die Absicht, die gegnerische Zersplitterung auszunutzen, und danach den allgemeinen Angriff vom 27. November. Diese institutionelle Quelle belegt Absicht und Erzählachse, die von einer vollkommenen Umsetzung des Plans zu unterscheiden sind.

Der Stausee kanalisiert die Schlacht

Der Stausee zieht sich zwischen Tälern und Höhenzügen hin; die Straße Hungnam–Hagaru–Yudam-ni ist schmal, kurvenreich und von empfindlichen Brücken unterbrochen. Die Einheiten können getrennte Verteidigungsräume halten, doch ihre Vereinigung hängt von dieser einzigen Verbindungslinie ab.

Die Kälte macht die Zeit zur Bedrohung

Der Frost erschwert Schanzarbeiten, Fahrzeugeinsatz, medizinische Versorgung und Nachschub. Er entscheidet das Ergebnis nicht allein: Vor allem verschärft er die Folgen jeder Straßenunterbrechung und erhöht die Bedeutung von Luftevakuierung und Konvoischutz.

Eine umstrittene Schlachtordnung

Die Quellen beschreiben dieselben Angriffsachsen, ordnen die Divisionen jedoch nicht überall gleich zu. Die Schlachtordnung in Frozen Chosin unterscheidet die 20. Armee (58., 59., 60. Division) und die 27. Armee (79., 80., 81. Division); manche Tabellen ergänzen die 89. als unterstellte Division. Der Bericht setzt die 80. Division der 27. Armee am Ostufer und die 20. Armee an der Hauptnachschubstraße ein. Die offizielle Geschichte der US Army identifiziert in der zitierten Passage die 79. und 89. Division bei Yudam-ni sowie die 80. gegen Task Force MacLean/Faith, ohne sie der 20. Armee zuzuschreiben. Das CGSC hält die abweichenden taktischen Identifizierungen fest; sie rechtfertigen nicht, jeden Kontakt zur Gewissheit zu erklären.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Zeitgenössische PrimärquelleHeadquarters X Corps, Special Report on Chosin Reservoir, 27 November–10 December 1950

Part 1, pp. 1–66 : rapport de situation, opérations et cartes du 27 novembre au 10 décembre 1950.

Zeitgenössische Berichte über das chinesische Eingreifen, Rückzugsbefehle, die Lage der Einheiten und die Grenzen der nachrichtendienstlichen Erkenntnisse.

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Institutionelle amtliche GeschichteRichard W. Stewart, The Korean War: The Chinese Intervention, U.S. Army Center of Military History

PDF pp. 15–19 : arrivée incomplète du 31st RCT, attaques de la 80e division, capture de MacLean, prise de commandement par Faith, relèves échouées, sortie du 1er décembre, dissolution de la colonne et survivants ; pp. 21–26 : retrait vers Hungnam et évacuation de X Corps ; pp. 27–29 : offensive chinoise du 26 décembre et chute de Séoul les 3–4 janvier 1951.

Zuordnung der 79./89. Division zu Yudam-ni und der 80. zu Task Force MacLean/Faith durch die US Army, Rolle von Task Force Faith, Evakuierung von Hungnam und strategische Entwicklung nach Chosin.

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Institutionelle offizielle Geschichte mit Schwerpunkt auf den MarinesLynn Montross et Nicholas A. Canzona, U.S. Marine Operations in Korea 1950–1953, volume III, The Chosin Reservoir Campaign

HTML, section « High Level Command Conference », puis « Rescue of U. S. Army Wounded » : contrôle opérationnel, sortie, dislocation, 670 puis environ 1 050 survivants et 385 aptes ; ch. XII–XIV, pp. imprimées 249–333 : Yudam-ni, Hagaru-ri, Koto-ri et Funchilin, avec le passage sur les opérations du 6 au 11 décembre attribuant l’essentiel de l’opposition au sud à la 26e armée ; section « Losses Sustained by the Enemy » : 4 418 pertes de combat Marines et estimation chinoise de 37 500 explicitement jugée peu fiable ; appendices D–G, pp. 379–399 : effectifs et ordre de bataille.

Bewegungsfolge der 1. US-Marineinfanteriedivision, Darstellung des Zerfalls und der Rettung von Task Force Faith, Unterstützung verbundener Waffen, Überquerung bei Funchilin, 26. Armee als Hauptgegner im Süden vom 6. bis 11. Dezember, Verluste und chinesische Schlachtordnung aus Sicht der Marine-Aufstellung; der teilstreitkraftgebundene Rahmen wird ausdrücklich begrenzt.

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Institutionelle amtliche GeschichteEdwin H. Simmons, U.S. Marines at the Changjin Reservoir: Frozen Chosin, Marines in the Korean War Commemorative Series

PDF pp. 19–24, imprimées pp. 52–56 : tableau d’ordre de bataille (20e : 58e/59e/60e ; 27e : 79e/80e/81e ; 89e signalée comme attachée dans certaines tables), 80e de la 27e sur la rive est, 79e/81e autour de Yudam-ni et 59e vers Toktong ; PDF p. 38, imprimée p. 71 : la 81e renforce la 80e contre Task Force Faith le 30 novembre ; pp. 31–39, imprimées pp. 66–74 : sortie et évacuation.

Marine-Fassung der umstrittenen Schlachtordnung, Zuordnung der 80. Division zur 27. Armee, Verstärkung durch die 81. ab dem 30. November und genaue Aufgaben von Fox/2-7, C/1-7, RCT-1 sowie der Verbände von RCT-5/RCT-7.

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Moderne institutionelle StudieF. M. Berger, J. D. Lenard, W. S. Wallace et al., Chosin Reservoir, battlebook, U.S. Army Command and General Staff College

PDF pp. 49–50, section sur l’ordre de bataille : secteurs ouest/est et remarque sur l’accès aux archives chinoises ; PDF pp. 69–71, pp. imprimées 63–65 : ordre de sortie, 1/7, 3/5, 3/7 et Fox/2-7 ; PDF p. 70, p. imprimée 64 : jonction du 2 décembre.

Moderne Rekonstruktion der Achsen und Prüfung der taktischen Rollen während des Ausbruchs; Grundlage für Vorsicht bei der Identifizierung chinesischer Verbände.

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Rückblickende offizielle chinesische DarstellungChina Military Network, « 冰雪长津:钢铁意志与钢铁的较量 »

Sections datées du 23 octobre et des 5–6 novembre : préparation du 9e groupe d’armées, ordre d’attirer l’adversaire vers Koto-ri–Changjin et objectif de détruire deux régiments de Marines ; passages des 27–30 novembre : offensive, isolement des poches et attaque du 31st RCT ; paragraphes sur l’insuffisance des vêtements d’hiver et du soutien logistique.

Chinesische institutionelle Absicht und Perspektive, Eingeständnis logistischer Einschränkungen und Anspruch auf die Vernichtung des 31st RCT; diese parteiische Quelle dient nicht allein zur Festlegung der Verluste oder sämtlicher Divisionszuordnungen.

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Institutionelle KartenquelleU.S. Department of Defense, Battle of Chosin Reservoir

Légende et carte de la photographie : trajet des forces de l’ONU du 6 au 11 décembre 1950 et ordre de grandeur d’environ 30 000 hommes en sortie vers Hungnam.

Kartographische Bezugspunkte für den Ausbruch nach Hungnam und Kontrolle der operativen Maßstabsebene der Karte.

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Monographie einer GeneralstabsschuleScott W. Pierce, Mountain and Cold Weather Warfighting: Critical Capability for the 21st Century, SAMS–CGSC

PDF p. 34, page imprimée 30, de « In fact, just ten years » à « effectively destroyed as a military organization » : environ 3 000 soldats américains et sud-coréens, plus de 1 000 tués, capturés ou disparus, 1 500 évacués blessés, quelques centaines au bataillon provisoire et perte de tous les véhicules, pièces et armes collectives ; chiffres repris d’Appleman, East of Chosin, pp. 300 et 303.

US-amerikanische und südkoreanische Zusammensetzung, alternative Abgrenzung der Verluste von Task Force Faith, Vernichtung als militärischer Verband und Materialverluste; institutionelle Sekundärstudie, die für diese Passage ausdrücklich auf Appleman beruht.

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Redaktion: BattlesInMotion.com