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Schlacht

Dardanellenfeldzug

19. Februar 1915 — 9. Januar 1916

Warum die Kontrolle zur See weder die Meerenge öffnet noch den Ausbruch aus den Brückenköpfen ermöglicht

Militärgeschichte

Warum reichen die Kontrolle zur See und eine amphibische Landung nicht aus, um die Meerenge zu öffnen oder aus den Brückenköpfen auszubrechen?

Minen und Batterien sperren die Meerenge für die alliierte Flotte. Um sie von Land aus auszuschalten, landen die Ententetruppen bei Helles und Anzac, mit einer französischen Ablenkung bei Kum Kale. Die Strände werden eingenommen, doch die Höhen bleiben unerreichbar. Im August eröffnen die Landung bei Suvla und der Angriff auf Sari Bair eine neue Gelegenheit; osmanische Reserven vereiteln einen Durchbruch. Die See ermöglicht die Versorgung der Brückenköpfe und später ihre Evakuierung, aber keinen Vorstoß bis Konstantinopel.

Zunächst eine maritime Wette

Die Entente will eine Seeroute nach Russland öffnen und Konstantinopel bedrohen. Vom 19. Februar bis zum 17. März kommen ihre Bombardierungen und Minenräumungen kaum voran. Am 18. März unterbrechen Minen – darunter die vom Nusret in der Bucht von Erenköy gelegte Linie – und das Feuer der Forts den Durchbruchsversuch. Der defensive Erfolg verrät den Osmanen dennoch nicht, wo anschließend eine Landoperation folgen könnte.

Fünf Wochen für einen Methodenwechsel

Am 22. März entscheiden sich die Marine- und Militärbehörden für eine kombinierte Operation. Das Fehlen der 29. Division und die Zusammenführung der Truppen in Alexandria verschieben den Angriff auf Ende April. Die Verzögerung erlaubt es, Transporte und Kontingente zu sammeln, aber auch der am 26. März geschaffenen osmanischen 5. Armee, mit Küstendetachements und Reserven im Landesinneren eine Tiefenverteidigung zu organisieren.

Zu schlechte Karten für die Schluchten

Bei Arıburnu geht die alliierte Vermessung auf eine französische Karte von 1854 zurück, die erst spät durch Luftaufklärung ergänzt wird. Hänge und Höhen werden nur unvollkommen wiedergegeben. An Land zerstreuen sich die Einheiten über Grate und Schluchten; der Bericht der 3. australischen Brigade zeigt vermischte Gruppen, schwierige Verbindungen und Bewegungen in Kolonne auf schmalen Wegen.

Drei Fronten, drei getrennte Vorstöße

Helles soll Krithia und Achi Baba nehmen; die ANZAC soll Sari Bair erreichen und dann die Halbinsel durchschneiden; Suvla, erst im August eröffnet, soll Raum schaffen und sich mit Anzac verbinden. Die Ziele hängen zusammen, doch Strände und Führungen bleiben getrennt. Die osmanische Verteidigung kann daher jeden Brückenkopf eindämmen, indem sie die Höhen hält und ihre Reserven dort einsetzt, wo die Bedrohung erkennbar wird.

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Chronologisches Dossier

Schlacht · 26. — 30. August 1914TannenbergDie Deutschen entblößen den Norden, schlagen getrennt gegen Samsonows beide Flügel und sperren dann die Straßen von Neidenburg, Passenheim und Willenberg um sein Zentrum.Schlacht · 21. Februar — 18. Dezember 1916VerdunDie deutsche Konzentration öffnet das rechte Ufer, nimmt Verdun aber nicht; Ablösungen, Artillerie und die Voie sacrée stabilisieren beide Ufer, bevor die Offensiven im Oktober und Dezember Douaumont, Vaux und den Großteil der östlichen Gewinne zurückerobern.Schlacht · 31. Mai — 1. Juni 1916SkagerrakschlachtHipper lockt Beatty zu Scheer, dann führt Beatty die Verfolgung auf Jellicoe; zwei ungünstige Aufstellungen zwingen Scheer durch Kehrtwendungen, Rauch und Torpedos zum Abbruch, bevor eine nächtliche Flucht seine Flotte rettet, ohne die Blockade zu lockern.Schlacht · 4. Juni–20. September 1916Brussilow-OffensiveVier Armeen bereiten mehrere Abschnitte vor und öffnen gemeinsam die österreichisch-ungarische Front; als sich Reserven verspätet auf Kowel konzentrieren, erschöpfen Stochid, deutsche Verstärkungen und verlängerte Logistik die Ausnutzung.Schlacht · 1. Juli — 18. November 1916Schlacht an der SommeDas Bombardement erzielt je nach Abschnitt gegensätzliche Ergebnisse; die Gewinne im Süden und bei Bazentin stoßen auf Stützpunkte und Reserven, dann verschieben vier Monate Anpassung die Front, ohne sie zu öffnen.Schlacht · 24. Oktober – 12. November 1917Schlacht von CaporettoDrei koordinierte Einbrüche über Plezzo, das Isonzo-Tal und die Höhen zerschlagen das IV. und XXVII. Korps; die Verfolgung wirft die italienische Armee dann an den Piave zurück.Schlacht · 20. November – 7. Dezember 1917Cambrai 1917Berechnetes Feuer, Panzer und Infanterie durchbrechen die Front ohne vorheriges Trommelfeuer; Abnutzung, Brücken und Bourlon schließen das Ausnutzungsfenster, dann zwingt eine wirksamere deutsche Gegenoffensive im Süden die Briten, den Bogen zu verkürzen.Schlacht · 8.–12. August 1918AmiensDie Alliierten verbinden Panzer, Artillerie, Luftwaffe und Infanterie, um die deutsche Verteidigung vor ihrer Wiederherstellung zu durchbrechen.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Zeitgenössische Primärquelle, BrigadberichtReport on operations at Anzac 25 April–3 May 1915 — AWM255/166

Transcription directe du rapport du commandant de la 3rd Australian Infantry Brigade : p. 1, débarquement au nord de Gaba Tepe sous le feu et répartition des bataillons ; pp. 2–4, contre-attaques du 25 avril et tenue de Spur 400 ; pp. 7–8, positions du 30 avril au 1er mai et tableau des pertes.

Die Anzac-Landung in einem zeitgenössischen Bericht verankern: Zerstreuung der Einheiten, Verbindungen in kleinen Gruppen, Gegenangriffe, Halten niedriger Höhen und Verluste einer Brigade – ohne diesen Abschnitt auf die ganze Halbinsel zu verallgemeinern.

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Institutionelle FeldzugssyntheseGallipoli 1915 — Australian War Memorial

Paragraphes « Gallipoli 1915 » : débarquement australien du 25 avril et tête de pont précaire ; tentatives d’août ; évacuation des 19–20 décembre ; 26 111 pertes australiennes dont 8 141 morts ; note finale distinguant Anzac-Suvla de Helles le 9 janvier.

Die Chronologie gegenprüfen, die australische Verlustteilsumme bestimmen und die Evakuierungen des Nordens von jener bei Helles trennen.

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Institutionelle Quelle und historische KartografieMaps at the landing at Anzac Cove — Australian War Memorial

Sections « The maps used at the landing » et « The terrain » : carte alliée au 1:40 000 dérivée d’un relevé français de 1854, compléments par reconnaissance aérienne, erreurs de hauteur et de direction, relief réel d’éperons et de ravins.

Die Grenzen der Kartografie, die Bezugspunkte Arıburnu und Sari Bair sowie die kausale Rolle des Geländes begründen, ohne den Stäben Kenntnisse zuzuschreiben, die sie nicht besaßen.

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Offizielle australische Synthese und kommentierte KarteLanding at Anzac Cove 25 April 1915 — Anzac Portal

Introduction et sections « Map of the landings » puis récit de la journée : environ 16 000 Australiens et Néo-Zélandais débarqués, plus de 2 000 tués ou blessés avant le lendemain, arrivée autour d’Arıburnu, ravins et éperons, objectifs non atteints, recommandation de retrait le soir.

Den Umfang von Anzac, seine Tiefe am ersten Abend und die Unsicherheit über den Ankunftsort bestimmen, ohne den gesamten Feldzug auf einen „falschen Strand“ zu reduzieren.

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Offizielle australische Synthese mit EvakuierungschronologieEvacuation from Gallipoli 1915 — Anzac Portal

Résumé et sections « Plan for a quiet withdrawal », « First and second stages » et « Final stage » : 90 000 hommes embarqués secrètement de Suvla et Anzac du 8 au 20 décembre ; garnison d’Anzac prévue de 41 000 à 26 000 puis 20 277 hommes le 18 ; dernières nuits des 18–19 et 19–20 décembre ; Helles les 8–9 janvier.

Die Etappen, Größenordnungen und Täuschungsverfahren des Rückzugs rekonstruieren und dabei den Norden von der späteren Evakuierung bei Helles trennen.

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Offizielle türkische Synthese, institutionelle DarstellungÇanakkale Cephesi — ministère turc de la Défense

Sur la longue page « Millî Mücadele Dönemi », section « Çanakkale Cephesi » : amorces exactes « İtilaf devletlerinin deniz harekâtı » (19 février–17 mars), « Çanakkale Müstahkem Mevki Komutanı » (vingt-six mines posées par le Nusret le 8 mars), « 26 Mart 1915'te kurulan 5'inci Ordu » (défense en profondeur) et « Çanakkale Cephesi'ndeki kara muharebeleri » (57e régiment et évacuations d’Arıburnu-Anafarta puis de Seddülbahir).

Die osmanische Aufstellung und ihre Daten anhand einer direkten nationalen Quelle dokumentieren, wegen ihres Gedenktons vorsichtig verwenden und die Mechanismen gegenprüfen.

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Türkischer Fachaufsatz auf Grundlage türkischer und britischer Archiveİtilaf Kuvvetleri’nin Gelibolu Yarımadası’na Çıkarma Harekâtı (25 Nisan 1915) — Figen Atabey

Résumé anglais et turc, paragraphes 1–4 : décision d’opération combinée du 22 mars, retard lié à la 29e division et au regroupement d’Alexandrie, cinq plages d’Helles et Arıburnu, environ 29 000 hommes débarqués avant la nuit, dont 3 000 Français à Kum Kale ; références aux fonds ATASE, ADM et WO.

Den Übergang vom maritimen zum Landkrieg, den Vorbereitungszeitplan und die Abgrenzung der Truppenstärke am ersten Tag bestimmen; die teleologische Schlussfolgerung wird nicht übernommen.

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Türkischer Fachaufsatz und historiografische StudieTürk Kaynaklarının Gelibolu Yarımadası’nın Tahliyesiyle İlgili Değerlendirmeleri — Yüksel Nizamoğlu

Résumé anglais et turc, paragraphes 1–3 : passage aux tranchées et réduction des forces à partir de septembre, évacuations de décembre à début janvier, critique dans les sources turques du commandement de la 5e armée et de Liman von Sanders ; bibliographie d’histoires officielles et rapports contemporains.

Die osmanische Debatte über das Nichterkennen oder Nichtausnutzen der Evakuierung wiedergeben, ohne eine rückblickende Kritik in ein sicheres Ergebnis eines hypothetischen Angriffs umzuwandeln.

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Militärische MuseumssyntheseGallipoli campaign — National Army Museum

Sections « Forcing the straits », « The force », « Landings », « Cape Helles », « Anzac », « Battles for Krithia », « August offensive », « Trapped », « Withdrawal » et « Aftermath » : mines et forts, absence d’engins spécialisés, cinq plages d’Helles, trois attaques sur Krithia, effort triple du 6 août, trois têtes de pont, plus de 220 000 pertes alliées sur près de 500 000 hommes.

Geografie, alliierte Schlachtordnung, Absichten der einzelnen Abschnitte, die Augustfolge, die Evakuierung und die Größenordnungen auf Feldzugsebene kontrollieren.

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Internationale akademische SyntheseGallipoli, Campaign and Battle of — 1914–1918 Online

Sections « Ottoman Defensive Preparations », « Initial Actions », « Major Operations » et « The End of the Campaign » : en mars 230 pièces mobiles ou obusiers et 82 fixes, IIIe corps à trois divisions, échec naval, 5e armée, débarquements, Krithia et août ; puis 205 000 pertes du Commonwealth, 47 000 françaises, 251 000–289 000 ottomanes, avec morts et disparus distingués.

Die alliierte Dokumentation durch eine auf die osmanische Aufstellung konzentrierte akademische Synthese ausgleichen und Truppenstärken, Artillerie und Verluste mit Datum oder Bezugsgröße versehen.

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Institutionelle neuseeländische ChronologieGallipoli timeline — NZ History

Entrées datées : 18 mars attaque navale ; 25 avril débarquements ; 28 avril, 6–8 mai et 4 juin attaques sur Krithia ; 19 mai attaque ottomane à Anzac ; 6–10 août Suvla et Chunuk Bair ; 21 puis 27–29 août Hill 60 ; 20 décembre évacuation du nord ; 9 janvier fin d’Helles.

Die zeitlichen Grenzen der neun Phasen prüfen und sicherstellen, dass Suvla, die Kämpfe um Chunuk Bair oder eine Evakuierung nicht vor ihrem jeweiligen Datum erscheinen.

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Institutionelle QuelleNational Army Museum — carte de la péninsule

Carte intégralement examinée : Helles, Kum Kale, détroit, Suvla et Sari Bair.

Topologie beider Ufer und der Schifffahrtsrouten.

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Institutionelle QuelleTürk Tarih Kurumu — Kumkale Muharebeleri

Dernier paragraphe : retrait nocturne des 26–27 avril sur ordre d’Hamilton pour renforcer la péninsule.

Die französische Ablenkung von ihrer Verlegung über See unterscheiden.

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Institutionelle QuelleAustralian War Memorial — AIF other ranks uniform

Description des effets, de la tunique ample, des culottes, bandes molletières et bottines.

Darstellung eines australischen Infanteristen, ohne Zuordnung zu einem bestimmten Regiment.

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Institutionelle QuelleAustralian War Memorial — AIF headwear

Slouch hat à bord gauche relevé ; casquette fréquente au débarquement ; variantes contre le soleil.

Der auf der linken Seite aufgeschlagene Slouch Hat; beim Landgang war auch die Schirmmütze verbreitet, mit Varianten zum Sonnenschutz. Ein möglicher Feldzugshut, keine universelle Kopfbedeckung vom 25. April.

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Institutionelle QuelleAustralian War Memorial — Turkish other ranks tunic

RELAWM04526.002, c.1915–1918 : cinq boutons, large col rabattu, provenance individuelle inconnue.

Allgemeiner Schnitt der osmanischen Kleidung in der Darstellung.

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Institutionelle QuelleAustralian War Memorial — Ottoman gun crew

P04411.031, notice détaillée : coiffes en tissu kabalak/enveriye ; artilleurs, pas le 57e régiment.

Familie osmanischer Stoffkopfbedeckungen; individuelle Details sind nicht belegt.

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Institutionelle QuelleAustralian War Memorial — Turkish Mauser 1893

RELAWM00308.001, description et historique de capture à Gallipoli.

Mauser-Gewehr 1893 der osmanischen Verteidiger.

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Institutionelle QuelleNational Army Museum — British uniform and equipment 1914

Notice déjà examinée pour la Marne : service dress et équipement de toile 1908.

Wiederverwendung einer plausiblen britischen Silhouette zu Beginn des Feldzugs; sommerliche Varianten sind nicht dargestellt.

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Redaktion: BattlesInMotion.com