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Schlacht

Gaugamela

1. Oktober 331 v. Chr.

Alexanders Rechte öffnet eine Bresche, während Parmenion eine bedrängte Linke hält.

Militärgeschichte

Wie erreicht Alexander Dareios und hält zugleich die Breite des persischen Dispositivs in Schach?

Gaugamela lässt sich nicht auf Alexanders Angriff reduzieren. Dareios stellt auf einer für Streitwagen und Kavallerie eingeebneten Fläche eine breitere Streitmacht auf; Alexander verschiebt seine Rechte, hält die Phalanx im Zentrum und lässt eine zweite Linie den Rücken gegen eine Umfassung schützen. Speerwerfer und Agrianen wirken an den Zwischenräumen, während die Reihen der Phalanx Gassen für die Streitwagen öffnen und wieder schließen. Als die persische Kavallerie zu den Flügeln gelockt wird, entsteht eine Bresche: Hetairen und Phalanx stoßen gemeinsam auf Dareios vor, doch Mazaios' rechter Flügel bedrängt gleichzeitig Parmenions Linke, und persische sowie indische Truppen erreichen Lager und Tross.

Eine vorbereitete Ebene

Dareios lässt das Gelände ebnen, damit Sichelwagen und Kavallerie eingesetzt werden können. Dieser räumliche Vorteil verleiht der persischen Linie Breite, vergrößert jedoch auch die Entfernung zwischen Flügeln und Zentrum, sobald einer der Flügel der makedonischen Rechten folgt.

Eine verkürzte makedonische Linie

Alexander führt die Rechte, die Phalanx hält das Zentrum, und Parmenion befehligt die Linke, insbesondere die thessalische Kavallerie. Eine zweite Infanterielinie schützt den Rücken gegen eine persische Umfassung; sie ist ein funktionales Dispositiv und keine bloße Reservekulisse.

Zwei gleichzeitige Krisen

Die Bresche nahe dem Zentrum ermöglicht den Angriff auf Dareios. Gleichzeitig bricht Mazaios' rechter Flügel in die makedonische Linke ein, und persische sowie indische Truppen dringen bis zum Lager vor, wo sie den Tross plündern, statt sofort die Linie im Rücken anzugreifen.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Indirekte antike PrimärquelleArrien, Anabase d’Alexandre

Livre III, chapitres 14–15 : déploiement et bataille ; première poursuite de Darius, message attribué à Parmenion, retour et rencontre des cavaliers perses en retraite, reprise de la poursuite, repos au Lycus et départ à minuit vers Arbèles.

Haupterzählfolge, abgeglichen mit Iranicas kritischen Vorbehalten zur Überlieferung der Berichte.

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Institutionelle wissenschaftliche KontrollsyntheseErnst Badian, Encyclopaedia Iranica, “Gaugamela”

Vol. X, fasc. 3, pp. 332–333, paragraphes sur le déploiement, la seconde ligne, les chars, la brèche, la poursuite de Darius, la pression de Mazaios sur Parmenion et la pénétration perse/indienne au camp ; bibliographie des sources antiques.

Hauptquelle der historischen Kontrolle: Parmenions und Mazaios' Flügel, zweite Linie, Bresche, Lager/Tross, Unsicherheit über Parmenions Hilferuf und Alexanders Reaktion sowie Vorbehalt gegenüber den antiken Quellen.

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Institutionelle wissenschaftliche KontrollsyntheseErnst Badian, Encyclopaedia Iranica, “Mazaeus”

§ “Gaugamela and Babylon” : Mazaios à la droite perse avec la meilleure cavalerie ; troupes légères, Cadusiens et Scythes envoyés par la brèche vers le camp ennemi plusieurs milles derrière la ligne ; pression sur Parmenion, puis repli et reddition de Babylon.

Überprüfung der Identität von Mazaios' rechtem Flügel, seiner Stellung gegenüber Parmenion und der eigenen Achse des Überfalls auf das makedonische Lager.

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Wissenschaftlicher Artikel zur historischen TopografieKleanthis Zouboulakis, “The Topography of the Battle of Gaugamela”

Pharos 21/2 (2015), pp. 31–62 : discussion des hypothèses de localisation et des relations entre terrain, orientation et récit antique.

Kartografische Debatte und Zurückhaltung gegenüber einer modernen Geometrie des Schlachtfelds.

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Militärhistorische KartenquelleJona Lendering, Map of the Battle of Gaugamela

Carte comparative des positions, ailes, centre de Darius et axes de mouvement ; utilisée comme contrôle de lisibilité relative, avec une fonction distincte de celle d’une preuve de géolocalisation.

Grafische Beziehung zwischen den beiden Linien, dem Angriff des rechten makedonischen Flügels und der Tiefe des Lagers.

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Redaktion: BattlesInMotion.com