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Schlacht

Hydaspes

Mai 326 v. Chr.

Den Übergang verlegen, die Flügel auflösen, die Elefanten überstehen

Militärgeschichte

Wie öffnet Alexander einen Übergang und kämpft danach gegen Poros’ Elefanten?

Im Jahr 326 v. Chr. versperrt Poros Alexander den Übergang über den Hydaspes im heutigen Pakistan. Der makedonische König setzt heimlich flussaufwärts über und trifft dann auf ein Heer, das von Elefanten geschützt wird. Seine Kavallerie bringt die Flügel aus der Ordnung; die Fußsoldaten müssen anschließend den Angriffen der Tiere standhalten. Nach seiner Niederlage behält Poros sein Königreich unter Alexanders Oberherrschaft.

Taxila öffnet einen Weg

Taxiles empfängt Alexander und stellt Verbündete. Poros weist dessen Unterwerfungsforderung zurück und kann hinter dem Hydaspes Zeit gewinnen, während der Eroberer vor dem Eintreffen weiterer Verstärkungen eine Schlacht sucht.

Der Fluss legt die Entscheidungen beider Lager fest

Die Strömung und die Elefanten machen die Landung verwundbar. Alexander vervielfacht sichtbare Vorbereitungen, um mehrere Bedrohungen aufrechtzuerhalten und den gewählten Übergang zu verbergen.

Die Teilung der Armee hält mehrere Risiken offen

Craterus bleibt mit bedingten Befehlen im großen Lager. Alexander setzt mit einer ausgewählten Streitmacht flussaufwärts über: Die erzielte Überraschung setzt ihn zugleich dem Kampf aus, bevor das ganze Heer vereint ist.

Die Autoren erzählen unterschiedliche Ankünfte im Kampf

Die Quellen widersprechen sich darüber, welche Abteilung auf den Übergang reagiert. Die Karte trennt dieses Gefecht von der Hauptschlacht, für die Poros laut Arrian festes Gelände auswählt.

Militärgeschichte

Quellenangaben

Antike Primärquelle, kein Augenzeugenbericht · archivierte historische Ausgabe · spätantike ChronikArrien, Anabase d’Alexandre, V.8–19, traduction E. J. Chinnock

V.8–10 : Taxila, refus de Poros, garde des passages et feintes ; V.11–13 : ordres conditionnels à Cratère, point boisé, île et bras profond ; V.14 : force avancée et variantes du premier contact ; V.15 : petite armée et quelques éléphants laissés au camp, distincts des 200 éléphants emmenés par Poros, puis ordre de bataille ; V.16–17 : cavalerie et combat des éléphants ; V.18–19 : pertes, sortie de Poros, règlement, Nicaea, Bucephala et mois Munychion

Haupterzählquelle für Chronologie, Marschbefehle, Zustände der Formationen und antike Zahlen; sie ist antik, aber spät und kein zeitgenössisches Protokoll.

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Späte antike Biografie · wissenschaftliche AusgabePlutarque, Vie d’Alexandre, §60.1–15, traduction Bernadotte Perrin

§60.1–7 : surveillance, fausses alertes, nuit orageuse, île, second bras et traversée ; §60.8 : 1 000 cavaliers et 60 chars sans chef nommé ; §60.9–11 : Poros avance, Alexandre à gauche, Coenus à droite et combat jusqu’à la huitième heure ; §60.12–15 : Poros blessé, capture, traitement royal et territoire ajouté

Biografische Überlieferung zum Übergang, zu 1.000 Reitern und 60 Wagen ohne genannten Anführer, Kampfdauer, Gefangennahme des Poros und Hinzufügung von Gebieten.

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Späte antike Chronik · wissenschaftliche AusgabeDiodore de Sicile, Bibliothèque historique XVII.87–89, traduction C. H. Oldfather

XVII.87.1 : bataille placée sous l’archonte Chremes ; XVII.87.2–5 : effectifs, attente d’Embisaros, cavalerie aux ailes, éléphants au front et infanterie dans les intervalles ; XVII.88.1–7 : chars, action des éléphants, Poros blessé qui s’effondre tandis que l’armée fuit ; XVII.89.1–6 : pertes, captifs, 80 éléphants, soins, rétablissement de Poros sur le pays qu’il gouvernait auparavant, sans agrandissement immédiat

Konkurrierende Überlieferung zu Chronologie, Stärken, Wirkung der Elefanten, Verlusten, Poros' Zusammenbruch und Rückgabe seines alten Königreichs; ihre Zahlen und Regelung werden nicht mit Arrians Angaben kombiniert.

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Spezialisierte akademische StudieJ. R. Hamilton, “The Cavalry Battle at the Hydaspes”, Journal of Hellenic Studies 76 (1956), p. 26–31

Extrait Cambridge : les grandes lignes sont claires mais la tactique de cavalerie reste disputée et les ordres à Coenus sont le nœud du problème ; notes visibles 2 et 11–12 : absence d’appui textuel pour plusieurs reconstructions de la ligne ; notice bibliographique, p. 26–31

Streit über die Geometrie des Reitereinsatzes und Vorsicht bei der Rekonstruktion von Coenus' Manöver.

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Neuere akademische Studie einer UniversitätsdruckereiThomas R. Trautmann, “Alexander and the Elephants”, Comparative Studies in Society and History, Cambridge University Press, 2025

PDF p. 7–8 / pagination de revue p. 713–714 : franchissement, début des pluies vers le milieu de l’été, chars, ligne d’éléphants, cavalerie arrière et durée du combat ; PDF p. 13–14 / pagination de revue p. 719–720 : discours et armes chez Quinte-Curce, motif du retournement des éléphants, contraste avec le va-et-vient d’Arrien

Moderne Synthese zur Rolle der Elefanten, zur Regenzeit, zu den von Arrian überlieferten Zahlen und zu den Grenzen der antiken Überlieferungen.

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Später antiker lateinischer Bericht · UniversitätsausgabeQuinte-Curce, Histoire d’Alexandre, VIII.13–14, traduction Trognon revue par Pessonneaux

VIII.13.1–28 : refus de Poros, dispositif de rive, îles, feintes, leurre royal, orage et passage ; VIII.14.1–10 : Spitacès, 3 000 cavaliers, 100 chars et sol boueux ; VIII.14.11–45 : déploiement, combat des éléphants, blessures et règlement avec Poros

Eigenständige lateinische Überlieferung zu Identität der Vorhut, Zahlen und Elefantenkampf; ihre Reden und spektakulären Details werden nicht mit Arrian verschmolzen.

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Akademische topografische Studie mit GeländeaufnahmenAurel Stein, “Alexander’s Passage of the Hydaspes and the Battle with Poros”, The Geographical Journal 80 (1932), p. 31–46

p. 31–33 : problème ancien et absence de solution définitive ; p. 33–35 : déplacements du fleuve et méthode topographique ; p. 42–44 : hypothèse du camp vers Haranpur et du passage vers Jalalpur, pointe boisée, île et ravine ; p. 44–46 : impossibilité de fixer exactement le champ et Nicaea

Arbeitshypothese für die Beziehung Lager–Übergang–Gelände und Begründung einer nicht georeferenzierten Karte; keine moderne Koordinate wird als gesichert präsentiert.

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Forschungs-Masterarbeit, University of LeedsShiva Sairam, Warfare, Diplomacy and Elephants: A Reinterpretation of the Battle of the Hydaspes and its Consequences, 2022

PDF p. 46–52 : examen des récits de victoire, capture ou arrêt du combat et distinction entre résultat militaire et maintien de Poros ; p. 60–61 : campagne contre les Glausae et ajout ultérieur de leur territoire au royaume de Poros

Minderheitsposition moderner politischer Deutung: Sie dient dazu, den Sieg auf dem Feld von einer für Poros günstigen Regelung zu unterscheiden. Das von den Quellen belegte militärische Ergebnis aufzuheben, überschreitet den hier gewählten dokumentarischen Gebrauch.

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Redaktion: BattlesInMotion.com