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Schlacht

Ticinus

218 v. Chr.

Ein Aufklärungsgefecht der Reiterei wendet sich zu Hannibals Vorteil

Militärgeschichte

Wie zwingt eine mit der gesamten verfügbaren Reiterei geführte Aufklärung Scipio dazu, die Ticinus-Ebene aufzugeben?

Scipio und Hannibal ziehen mit ihrer Reiterei aus, um den Gegner aufzuklären; Scipio nimmt zusätzlich Speerwerfer zu Fuß mit. Eine Staubwolke verrät die Annäherung beider Abteilungen. Der Frontalzusammenstoß bleibt zunächst ausgeglichen, dann gelangen die Numider in den römischen Rücken. Der Konsul wird verwundet, und seine Reiterei kehrt ins Lager zurück; in der folgenden Nacht räumt das römische Heer das Gebiet.

Zwei Heere suchen einander in der Ebene

Nach der Alpenüberquerung ziehen Hannibal und Scipio am selben Ufer des Po entlang. Ihre Kundschafter melden die Nähe des Gegners; beide Feldherren schlagen ein Lager auf und rücken am folgenden Tag mit ihrer Reiterei zur Aufklärung aus.

Die Legionen bleiben im Lager

Bei Polybios nehmen weder Scipios Legionen noch Hannibals Infanterie teil: nur die Reiterei und einige römische Speerwerfer. Das Ergebnis vernichtet daher kein konsularisches Heer, sondern offenbart ein für Rom ungünstiges Kräfteverhältnis bei den berittenen Truppen.

Das Gefecht hat auch politische Bedeutung

Hannibal schont die gallischen Gebiete und will ihre Anführer von Rom lösen. Nach dem Treffen lässt Polybios benachbarte Kelten mit Vorräten und Kontingenten zu ihm strömen; der taktische Erfolg verbessert also unmittelbar seine Stellung in der Poebene.

Militärgeschichte

Quellenangaben

PrimärquellePolybe, Histoires, livre III

III.64.1–65.11 : franchissement du Tessin, sortie pour reconnaître, javelineurs, combat frontal et débordement numide ; III.66.1–67.5 : blessure, retrait sur le Pô, six cents captifs au pont, ralliements celtes et suite de la campagne

Aufklärungsziel, tatsächlich ausgerückte Kräfte, Aufstellung, Frontalgefecht, numidische Umfassung, Scipios Verwundung, Rückzug über den Po und unmittelbare Folgen.

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PrimärquelleTite-Live, Histoire romaine, livre XXI

XXI.45.1–47.7 : rencontre, dispositif, combat, blessure et retrait nocturne vers le Pô ; XXI.47.2–7 détaille le pont, les quelque six cents captifs et les variantes de franchissement

Parallelbericht, Aufstellung, Verwundung des Konsuls, Variante vom ligurischen Sklaven, geordneter Rückzug und gallischer politischer Kontext.

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Moderne FachliteraturDániel Kozák, « Quirinius’ Sacrifice (Silius Italicus: Punica 4,192–215) »

Acta Classica Universitatis Scientiarum Debreceniensis 60 (2024), p. 57–75 ; surtout p. 57–59 sur le Tessin, la brièveté des récits et la tradition du sauvetage

Kritik an der literarischen Erinnerung an den Ticinus, geringe Faktendichte der Berichte, konkurrierende Überlieferungen zu Scipios Retter und Ausschluss später erfundener Episoden.

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Wissenschaftliche GesamtdarstellungSimon Hornblower, Hannibal and Scipio

Cambridge University Press (2024), chap. 3.5, pp. 88–90 : les batailles du Tessin et de la Trébie en 218 av. J.-C., place du combat de cavalerie dans la séquence de l’invasion et prudence sur son échelle

Moderne Gesamtdarstellung des Feldzugs von 218 v. Chr. und Kontrolle der operativen Tragweite des Ticinus, ohne das Scharmützel zur allgemeinen Schlacht aufzublähen.

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Kartografische und geografische ReferenzTrismegistos Geo, Ticinum (Pavia)

TM Geo 30699 : coordonnées de Ticinum/Pavie 45.185899, 9.156562 ; renvoi au Barrington Atlas of the Greek and Roman World (2000), pl. 39 E3, et liens vers les atlas géographiques antiques

Überprüfung des Verhältnisses zwischen Ticinum/Pavia, Ticinus und der Mündung in den Po; die Karte des Dossiers bleibt eine relative Rekonstruktion des Begegnungsraums.

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Redaktion: BattlesInMotion.com