1. Startseite
  2. Antike
  3. Zweiter Punischer Krieg

Konflikt

Zweiter Punischer Krieg

218 — 201 v. Chr.

Zwei Machtordnungen, ein Krieg von siebzehn Jahren

Militärgeschichte

Das strategische Problem

Hannibal eröffnet den Krieg, indem er eine Armee von Spanien nach Italien führt. Seine taktischen Siege schwächen die römischen Bündnisse, ohne die Republik zu Fall zu bringen. Rom vermeidet daraufhin das erwartete Duell, mobilisiert dauerhaft und zwingt Karthago, Afrika zu verteidigen.

Hannibals Schlag

Alpenüberquerung, Siege an Trebia, Trasimenischem See und schließlich bei Cannae: Rom verliert Armeen, nicht aber die politische Fähigkeit weiterzukämpfen.

Der Krieg um die Bündnisse

Hannibal versucht, italienische Gemeinschaften abzulösen; Rom teilt seine Kräfte, vermeidet die Entscheidungsschlacht und gewinnt schrittweise Stellungen zurück.

Die spanische Front kippt

Scipio nimmt Neu-Karthago ein und zerstört Karthagos Grundlage in Hispanien; Hannibal verliert dadurch Verstärkungen und Ressourcen.

Der Krieg kehrt nach Afrika zurück

Die römische Offensive zwingt Karthago, Hannibal zurückzurufen. Die Niederlage bei Zama beendet den Konflikt zugunsten Roms.

Militärgeschichte

Quellenangaben

PrimärquellePolybe, Histoires, livres III à XV

3.64–74; 3.80–86; 3.107–118; 10.7–18; 11.1–3; 11.20–24; 15.5–14; 15.18

Abfolge der wichtigsten Schlachten in Italien, Einnahme von Carthago Nova, Wende auf dem iberischen Kriegsschauplatz, Metaurus, Zama und Friedensbedingungen.

Ansehen ↗
PrimärquelleTite-Live, Histoire romaine, livres XXI à XXX

21.45–57; 22.3–8; 22.44–59; 23.1–11; 26.42–47; 27.47–49; 28.12–16; 30.29–45 [30.37; 30.43–45]

Parallelbericht zu den Feldzügen in Italien, den politischen Folgen von Cannae, der Einnahme von Carthago Nova, Ilipa, Metaurus, Zama und den unmittelbaren Folgen.

Ansehen ↗

Redaktion: BattlesInMotion.com