Nach dem Ticinus
Nach dem Kampf am Tessin ist Scipio verwundet. Sempronius trifft mit einer zweiten Armee ein. Die Römer verfügen über starke Kräfte, müssen aber entscheiden, wann sie die Schlacht suchen.
Schlacht
Anlocken · erschöpfen · aufgliedern · zuschlagen
Militärgeschichte
Ende 218 v. Chr. lockt Hannibal die Römer über die Trebia hinaus. Kälte und Flussdurchquerung setzen ihnen schon vor dem Kampf zu. Die punische Reiterei vertreibt ihre Flankensicherung, dann greift Magos Abteilung den Rücken an. Ein Kern von laut Polybios mindestens 10.000 Römern bricht dennoch durch und erreicht Placentia.
Nach dem Kampf am Tessin ist Scipio verwundet. Sempronius trifft mit einer zweiten Armee ein. Die Römer verfügen über starke Kräfte, müssen aber entscheiden, wann sie die Schlacht suchen.
Ein günstiges Scharmützel verstärkt seinen Kampfwillen. Polybios und Livius schreiben Hannibal die Absicht zu, diese Haltung auszunutzen.
Am Schlachttag locken die Numider die Römer aus dem Lager. Diese überqueren den Fluss, ohne gegessen zu haben; Hannibals Männer bereiten sich vor und wärmen sich.
Mago wartet mit einer gemischten Abteilung in einem von Gestrüpp gesäumten Wasserlauf. Die genaue Lage der Lager, des Übergangs und dieses Verstecks bleibt umstritten.
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Militärgeschichte
III.69–74, rubriques « Hannibal Prepares An Ambush », « Preparations for Battle », « The Battle of the Trebia » et « The Romans Retreat to Placentia »
Vorausgehendes Scharmützel, den Befehlshabern zugeschriebene Motive, Magos Abteilung, Vorbereitung der Heere, gemeldete Stärken, Abfolge von Zentrum und Flügeln, Überlebende und Rückzug.
Ansehen ↗XXI.52–57, surtout 52–54 pour la décision et la cache, 55–57 pour la bataille et la retraite
Parallelbericht über Scharmützel, Rat zum Abwarten, Vorbereitung des Hinterhalts, Übergang, Kampf, Verluste und römische Ausbrüche.
Ansehen ↗Militärgeschichtliche Mitteilungen 47.1 (1990), pp. 20–21, section « Battle of the River Trebia »
Rekonstruktion von Größenordnungen und Aufstellung, Rolle der leichten Truppen und Kavallerie sowie Magos Angriff in den Rücken; diese Berechnungen bleiben eine moderne Deutung.
Ansehen ↗Berlin, 1912, pp. 47–103; surtout 48–57 « Die Kontroverse », 57–78 opérations et champ de bataille, 94–98 effectifs, 99–103 Polybe et Tite-Live
Stand der topografischen Kontroverse, Erörterung von Operationen und Schlachtfeld sowie kritischer Vergleich der Berichte und Stärketabellen.
Ansehen ↗Journal of Roman Studies 9 (1919), pp. 202–207, notice et extrait sur la localisation disputée et la fiabilité comparée de Polybe et Tite-Live
Historiografische Grenze für die Lage des Kampfes: Der Streit betrifft nicht nur eine kartografische Kuriosität, sondern auch die Deutung der Quellen.
Ansehen ↗Extrait public de l’entrée : 36 000 fantassins et 4 000 cavaliers romains conduits sur la rive gauche, environ 29 000 fantassins et 11 000 cavaliers chez Hannibal
Moderne Prüfung des Schlachtfeld-Ufers, der Größenordnungen und der Überlegenheit der karthagischen Kavallerie; die genaue örtliche Lage bleibt durch Frank und Kromayer begrenzt.
Ansehen ↗Entrée « La battaglia della Trebbia », §§ sur le contexte, la date, le dispositif, le combat, les pertes et les conséquences
Institutionelle Synthese der Abfolge, Größenordnungen, allgemeinen Flusstopografie, des Durchbruchs nach Placentia und der Grenzen der Verlustzahlen.
Ansehen ↗Carte créditée au Department of History, United States Military Academy, publiée le 26 avril 2012; fiche « Map of the Battle of Trebia »
Unabhängige relationale Prüfung der Achse Fluss–Lager–Bewegungen; die Karte dient als didaktischer Bezugspunkt, nicht als Beleg für genaue örtliche Koordinaten.
Ansehen ↗Notice touristique officielle sur la bataille de 218 av. J.-C., propositions de campements et retraite vers Plaisance
Örtliches Zeugnis zu Lagehypothesen um Piacenza; nur als Hinweis auf diese Vorschläge verwendet, ohne eine lokale Überlieferung zur Gewissheit zu machen.
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